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Hubertusmesse

Dekan ruft zur Wachsamkeit auf

Der Grundgedanke des Hubertus war die Balance zwischen Mensch und Natur – damals wie heute, hieß bei der Messe in Neumarkt.

  • Zum 25. Mal zelebrierte Dekan Monsignore Richard Distler in der Hofkirche die Hubertusmesse. Foto: Sturm
  • Zum 25. Mal zelebrierte Dekan Monsignore Richard Distler in der Hofkirche die Hubertusmesse. Foto: Sturm

Neumarkt.Zum 25-igsten Mal zelebrierte Monsignore Richard Distler in der bis zum letzten Platz gefüllten Hofkirche die diesjährige Hubertusmesse. Eine unverwechselbare Stimmung erzeugten die Jagdhornbläser des Neumarkter Jagdschutzvereins Hubertus. In seiner Predigt ging Monsignore Distler besonders auf die Bedeutung des christlichen Naturrechts und die damit verbundene vernünftige Balance zwischen Mensch und Natur ein.

„Ein zeitgerechtes Weidwerk muss deshalb auf das faire und partnerschaftliche Miteinander der Geschöpfe Gottes abzielen.“ Darüber hinaus rief er die Gläubigen zur Wachsamkeit auf: Wachsamkeit gegenüber den Mitmenschen, den Freunden und Verwandten. Wachsamkeit aber auch gegenüber dem, was derzeit in der Welt und in der Gesellschaft passiert. Einer wie Hubertus habe sie noch gehabt: „Er sah noch hinter der Großartigkeit der Schöpfung und der gesamten Tierwelt die Größe und Macht des Schöpfergottes“, sagte Distler. Und deshalb habe Hubertus auch Pfeil und Bogen zur Seite gelegt: Weil er im Tier ein Mitgeschöpf sah, das genauso wie jeder Mensch Schmerz und Leid empfinden könne. Zum Schluss der Hubertusmesse bedankte sich Monsignore Distler nochmals ausdrücklich bei den Neumarkter Jagdhornbläsern für die ganz besonders schöne Gestaltung der Messe zu Ehren ihres Schutzpatrons.

Mit dem stets beeindruckenden „Großer Gott wir loben Dich“ und dem „Großen Halali“ klang die Zeremonie stilvoll aus. (phs)

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