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Region Neumarkt
Sonntag, 19. August 2018 29° 8

Velburg

Dekanatsrat Habsberg stellt sich auf

Das Gremium traf sich zu seiner konstituierenden Sitzung. Der Vorstand wurde gewählt.

Das Team des Dekanatsrats Foto: Christian Schrödl
Das Team des Dekanatsrats Foto: Christian Schrödl

Habsberg.Der Dekanatsrat des Dekanates Habsberg traf sich auf dem Habsberg zu seiner konstituierenden Sitzung. Auf der Tagesordnung standen neben den Wahlen des Vorstands auch eine Situationsanalyse von Dekan Elmar Spöttle und die Möglichkeit, das Thema Bibel in die Gremien miteinzubringen.

Die höchste Laienvertretung im Dekanat, deren Amtszeit nun bis 2022 läuft, bestätigte bei den Wahlen den früheren Velburger Schulleiter Anton Lang in seinem Amt als Vorsitzender. Lang möchte die Veränderungsprozesse in den Pfarreien und Pfarrverbänden vor Ort begleiten. Ihm sei es wichtig, „noch stärker Fähigkeiten und Begabungen zu suchen“ und weniger das volle Aufgabenspektrum anzubieten. Als stellvertretende Vorsitzende wurden Josef Bayerl aus der Pfarrei Traunfeld und Maria Linhart aus der Pfarrei Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzugewählt wurde Hubert Riepl, der sich als Pfarrgemeinderat und Organist in Seubersdorf engagiert. Lang, Linhart und Riepl wurden zugleich als ständige Vertreter in den Diözesanrat des Bistums Eichstätt berufen. Ersatzdelegierte ist Jasmin Meier, die Vertreterin aus dem Dachverband Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Gesellschaftliche Veränderungen spürbar

Zuvor hatte der Habsberger Dekan Spöttle in einem sehr ausführlichen Statement die kirchliche Situation im Dekanat beschrieben. Dieses erstreckt sich von der Diasporapfarrei Königstein im Norden bis hin zur Pfarrei Wissing im Süden – eine Länge von über 70 Kilometern. Die gesellschaftlichen Veränderungen hätten auch die über lange Zeit sehr ländlich geprägten kleineren Pfarreien eingeholt. „Es ist uns nicht mehr möglich, alle Aufgabenfelder abzudecken“, hob Spöttle hervor. Es sei nun an der Zeit, dass alle Getauften, also Priester wie Laien, gemeinsam noch stärker „durch ihr Wirken, durch ihre Worte und in den gesellschaftlichen Diskussionen“ ihren Glauben bezeugen würden. „Und da wächst auch schon viel Neues“, ist sich der Dekan sicher.

Schwester Clarissa von der Gemeinschaft der Johannesschwestern in Velburg ermunterte anschließend die Teilnehmer, in der kirchlichen Gremienarbeit noch stärker die Bibel „als Einladung zur persönlichen Beziehung mit Gott“ in den Mittelpunkt zu stellen. Oftmals stünden in den Sitzungen nur organisatorische Fragen im Zentrum. „Es geht jedoch darum, noch stärker aus dem Wort Gottes heraus Kirche zu werden“, ergänzte Dekanatsreferent Christian Schrödl. „Wir müssen wieder stärker wissen, warum wir uns als Kirche vor Ort engagieren und für wen wir da sein wollen.“

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