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UMWELT

Den Abschussplan fast erfüllt

Es wurden weniger Wildschweine erlegt, der Baumverbiss hält sich in Grenzen.
Gerhard Hahn

Die Goldmedaillenträger aus dem Jadgjahr 2019 präsentieren ihre Trophäen. Foto: Gerhard Hahn
Die Goldmedaillenträger aus dem Jadgjahr 2019 präsentieren ihre Trophäen. Foto: Gerhard Hahn

Neumarkt.Der Jagdschutzverein Hubertus Neumarkt hat heuer die Pflichthegschau der neun Hegegemeinschaften im nord-westlichen Landkreis Neumarkt organisiert. Nach der traditionellen Eröffnung durch die Jagdhornbläser begrüßte Hubertus-Vorsitzender Hans-Martin Macher auch die Jägerkollegen der BJV-Kreisgruppe sowie den kommissarischen Leiter Jagdforsten, aus Roding Oberforstrat Harald Schiller. Kreisjagdfachberater Herbert Eichenseer präsentierte die 2018er Statistik zum Abschluss des Dreijahres-Abschussplanes. Die Abschussquote sei nur leicht unterschritten worden, die Bäume nicht übermäßig verbissen und beschädigt seien.

Eichenseer monierte, dass einige Revierpächter nicht den gesamten Kopfschmuck abgeliefert haben, das könne so nicht bleiben. Der Prüfungskommission mit Carola Pöringer, Erwin März, August Tischner, Reinhard Iberl, Robert Dümler, Jürgen Koller, Klaus Berger und Herbert Eichensser wurden 587 Gehörne vorgelegt und 186 schafften es davon auf die zwei großen Tafeln in die Hegeschau.

Im Vergleich zum Vorjahr von 20 Gold-, 13 Silber- und 26 Bronzemedaillen, gab es heuer bei gleichen Bewertungskriterien, 25 mal Gold, 15 mal Silber und 17 mal Bronze. Den Vogel schoss dabei der 56 Jahre alte Baustoffkaufmann Martin Heldmann ab. Seit 1982 Jäger konnte er bislang noch keinen Trophäenpreis gewinnen. Heuer gelang ihm, im Revier Pettenkofen am Eichelberg mit einem 382 Gramm Gehörn, Gold für den feudalsten Bock und zudem mit einem 290 Gramm Gehörn noch Silber, Die Plätze gingen an Stefan Meier (Gebertshofen, 365 Gramm) und Thomas Reggentin (Kleinalfalterbach 363 Gramm).

Die Schwarzwildsteckenliste zeigt heuer mit 541 erlegten Tieren (davon 16 Fallwild) ein Minus zum Vorjahr (685 Tiere) auf. Die Gefahr der Afrikanischen Schweinepest sei noch nicht gebannt.

Die weiteren Streckenlisten: Feldhasen minus 50 auf 253 erlegt (zusätzlich 80 Fallwild), Fuchs 765 (66), Dachs 116 (18). Dazu 69 (13) Steinmarder. Waschbär und Marderhund wurden nicht erlegt. Beim Federwild sind nur die Zahlen von Ringeltaube 179 (2), Türkentaube 18 und der Zuwachs beim Graureiher von 54 auf 72 nennenswert. Fasane und Rebhuhn zusammen fünf und fünf verunfallte. Die Stockenten sind von 595 auf 433 gefallen. Die Graugänse sind von sieben auf 16 gestiegen. Wegen der Verlängerung der Schießzeit am neuen Kanal wurden sonstige 64 sonstige Gänse geschossen. Zu 434 Stockenten kamen noch 487 Rabenvögel. (ngh)

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