MyMz
Anzeige

Der Hagenberg ist ein Ort der Ruhe und Besinnung

Der Hagenberg auf einer Anhöhe im Westen der Stadt Berching wurde schon beinahe vor 900 Jahren urkundlich erwähnt.
Franz Guttenberger

Der Hagenberg wurde bereits 1150 urkundlich erwähnt. Die Kapelle gehört zum Hof.
Der Hagenberg wurde bereits 1150 urkundlich erwähnt. Die Kapelle gehört zum Hof. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Und seit 1150 gibt es laut Urkunde die Herren von Hagenberg. Viele Jahre gehörte das Anwesen der Berchinger Weinhändlerfamilie Pettenkofer.

In der Nähe des Anwesens der Familie Richter steht eine Mutter-Gotteskapelle, die man schon von weitem sieht. Von dieser Kapelle aus hat man einen herrlichen Blick auf Berching. Die Kapelle gehört zum Hagenberg-Anwesen.

Die Familie Richter kam 1946 aus dem Sudetenland nach Deutschland und kaufte 1953 das Anwesen am Hagenberg. 1955 hat Johann Richter die Kapelle renovieren lassen. Er hat sich bis vor eigen Jahren mit viel Liebe um die Kapelle gekümmert und hier gebetet. Eine weitere Renovierung erfolgte im vergangenen Jahr.

Im Innern der Kapelle erblickt der Besucher den Schutzengel St. Georg auf dem Pferd, wie er den Drachen besiegt, und das Bild mit Maria und dem Jesuskind. Johann Richter ist als großer Verehrer der Mutter Gottes Maria bekannt. Eindrucksvoll ist ein großes gotisches Kreuz an der Seitenwand der Kapelle. Und zwei mächtige Linden umsäumen die Kapelle dieses Ortes der Ruhe und Besinnung.

Im Dach des Richter-Hauses ist eine Glocke. Diese Glocke bedient Johann Richter von seiner Küche aus, und er läutet sie jeden Tag zur Mittagszeit und am Abend. (ugu)

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht