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Jugend

Der KjR trifft ins Schwarze

Die Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings Neumarkt (KjR) genehmigte für 2020 ein vielfältiges Programm.
Von Josef Wittmann

Landrat Willibald Gailler und der KjR-Vorstand freuen sich über die Ausstattung mit Pfeil und Bogen. Interessierte Vereine werden von KjR-Geschäftsführer Markus Ott oder Jochen Hirschmann eingewiesen. Raiffeisenbank und Bürgerstiftung haben das mit einer Spende möglich gemacht. Foto: Josef Wittmann
Landrat Willibald Gailler und der KjR-Vorstand freuen sich über die Ausstattung mit Pfeil und Bogen. Interessierte Vereine werden von KjR-Geschäftsführer Markus Ott oder Jochen Hirschmann eingewiesen. Raiffeisenbank und Bürgerstiftung haben das mit einer Spende möglich gemacht. Foto: Josef Wittmann

Neumarkt.„Wir sind der sicherste Landkreis in Deutschland. Auch weil wir unseren Kindern und Jugendlichen Angebote machen. Und jeder der Jugendarbeit macht, nimmt etwas mit für seine Lebenserfahrung“, verabschiedete Landrat Willibald Gailler am Ende die Herbstvollversammlung des Kreisjugendrings. 34 junge oder jung gebliebene Delegierte von Vereinen und Verbänden im Landkreis waren der Einladung in die Mensa der Gymnasien gefolgt. Simone Rupp moderierte durch das Programm, denn der Vorsitzende der KjR-Vorstandsschaft Tobias Endl und sein Vertreter Michael Schimek waren verhindert.

Schimek, den die St.-Georg-Pfadfinder in den KjR entsandten, gibt sein Ehrenamt aus privaten Gründen auf. „Wir sind ein bisschen traurig, dass er aufhören muss“, sagte Rupp. „Der Micha war ein Macher. Der Menschenkicker und die Fotobox waren seine Ideen“.

Deshalb kürte die Versammlung seinen vorläufigen Nachfolger für das halbe Jahr bis zu der turnusmäßigen Neuwahl des Gesamtvorstands in der Frühlingsvollversammlung 2020. Die Wahl fiel auf den 24-jährigen Erzieher aus dem Kinderhort Postbauer, Max Steindl. Seit einem Jahr ist er auch bei den „Naturexperten“ im OGV Heng engagiert.

Schneeschuhe statt Abfahrtsski

Der pädagogische KjR-Mitarbeiter Jochen Hirschmann und die Vorstandsmitglieder stellten das Angebot für 2020 vor. „Ich möchte richtig heißmachen auf eine tolle Geschichte in den Faschingsferien. Aus ökologischen Gründen bieten wir eine Winterfreizeit statt der früheren Skifreizeit“, schwärmte Hirschmann.

Auch die Kommunalwahl im Frühjahr wirft ihre Schatten voraus. Es wird auf Initiative des Bundesjugendrings wieder „U18-Wahlen“ geben, denn der KjR sei politisch und das Sprachrohr der Kinder und Jugendlichen. „Die haben auch Bock darauf. Aber es muss einfach sein und muss Spaß machen“, hieße es. Damit die jungen Leute sich vorab informieren können, habe sich der KjR „was Nettes“ überlegt. Man wolle einen Kandidatencheck „Frag Deinen Landrat oder wer es werden will“ veranstalten. Von jedem Kandidaten sollen auf Instagram 24 Stunden lang 59 Sekunden kurze „Instafeed-Interviews“ zu Themen der Jugendarbeit zu sehen sein.

Neben diesen Specials ist das KjR-Programmheft prall gefüllt mit einer Unzahl attraktiver Aktivitäten. „Was es auch wieder geben wird, ist Kletteraktion im DAV-Kletterzentrum“, zählte Hirschmann auf. „Wenn es klappt sogar an zwei Terminen, denn Kinder wollen einfach klettern“. 2019 waren arabische Jugendliche aus Galiläa in Neumarkt. 2020 „fahren unsere Leute zehn Tage zu den israelischen Freunden nach Israel. Englandfahrten machen wir – nicht trotz, sondern gerade wegen des Brexits – wieder. Und die Surffreizeit haben wir auch wieder in trockenen Tüchern“.

Politik und Party in Berlin

Der Europapark Rust sei ebenso ein Ziel wie die Viertagesfahrt nach Berlin. Mit dem Büro des MdB Alois Karl werde der Besuch des Bundestags organisiert. Es gebe aber auch Zeit um Berlin auszukundschaften und das Flair der Bundeshauptstadt zu genießen. Auch in der Heimat warten Erlebnisse, zum Beispiel das erlebnispädagogische Projekt „49 Stunden“ draußen im Haus am Habsberg. Das Spielmobil wird auch wieder an den Start gehen. Und natürlich der bewährter Sommerkampus. Das Menschenkickerturnier der Verbände findet am 4. September statt. Dass der KjR auch von den Aktivitäten der Jugendverbände profitiert, zeigten die vielen Berichte der Delegierten. Darunter Kirche, DGB, OGV-Gruppen und die Sternwarte.

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