MyMz
Anzeige

Vorbereitung

Der lange Weg hin zu den Passionsspielen

Von Tag 1 bis hin zur Premiere begleiten wir die Passionsspiele in Neumarkt. Die wichtigsten Meilensteine.
Von Lothar Röhrl

Neumarkt.Tagblatt-Redakteur Lothar Röhrl zeichnet in Wort und Bild nach, was seit Herbst 2017 bis jetzt, kurz vor dem Start am heutigen Samstag, in der Vorbereitungs- und Probenzeit geschehen ist. In dieser Zeit sind Verantwortliche, Regisseur und alle Mitwirkenden zu einer großen Familie zusammen gewachsen. Alle sind froh, dass es jetzt ernst wird und viele Zuschauer aus nah und fern erwartet werden dürfen. Übrigens: Für viele der 18 Aufführungen gibt es noch Karten.

Besonderer Start

13. September 2017: Die wichtigsten Funktionsträger waren schon bestimmt, als an diesem Tag Werbung für eine absolute Neuerung gemacht wurde. Erstmals sollten viele Rollen durch ein Casting bestimmt werden. Regisseur Michael Ritz (vorne links) wollte jedem eine Chance geben.


Stadt ist dahinter

14. Oktober 2017: Als am Tag des Castings neue Flaggen vor dem Johanneszentrum wehten, wusste jeder Neumarkter, dass die Weichen für die Passionsspiele gestellt worden sind. Die Fahnen mit dem Neumarkter Passionsspiele-Logo künden davon an vielen Stellen im Stadtgebiet.

Die schönsten Impressionen von einer Passionsspiel-Probe finden Sie in unserer Bildergalerie:

Proben zu den Passionsspielen in Neumarkt

Regisseur Ritz wählte die Sprechrollen aus

14. Oktober 2017: Das Ur-Ereignis der Passionsspiele 2019 lockte an diesem Samstag erstaunlich viele Interessenten in das Johanneszentrum. Regisseur Michael Ritz (hintere Reihe 6.v.l.) nahm sich einige Zeit, um unter anderem die Sprachrollen zu besetzen. Claudia Cardoso für die Tänzerinnen, Sylvia Plank für die Maske, Rainer Seitz fürs Marketing und Rita Iberl für alle Kostüme rundeten hier die Gruppe einiger Auserwählter ab.


Doppelter Franz

14. April 2018: Beim Treffen zum offiziellen Auftakt der Passionsspielzeit im Johanneszentrum stellten sich die Organisationsleiter den Mitwirkenden vor. Franz Düring (l.) und Franz Ebenhöch erklärten sich dafür bereit. Sie konnten auch der Unterstützung der Stadt und von Neumarkter Firmen sicher sein.

Eine neue Bühne wurde aufgebaut

1. Oktober 2018: Dank der Stadt, welche die Kleine Jurahalle schon deutlich früher als zehn Jahre zuvor für die Passionsspiele reserviert hat, konnte schon an diesem ersten Montag im Oktober mit dem Aufbau der Bühne begonnen werden. An der Lage änderte sich im Vergleich zu den Passionsspielen seit 1984 nichts. In Absprache mit Regisseur Ritz errichten Fritz Gerber (vorne rechts in der Hocke) und sein Team aber ein völlig neues Traggestell.

Das erste Beschnuppern

21. Oktober 2018: Da trafen sie zum ersten Mal aufeinander – die Mitwirkenden und Regisseur Michael Ritz. Wer genau zuhörte, merkte, worauf der Spielleiter ab nun Wert legte: Textsicherheit, Aufmerksamkeit und Disziplin. Schon bald sollte jeder merken, welch ein gutes Gehör und welch manchen überraschende Übersicht Ritz hat. Jeder noch so kleinen Rolle schenkte er Beachtung und das Gefühl, Teil eines großen Puzzles zu sein.

In den Video bekommen Sie einen Eindruck von der Proben:

Passionsspiele Neumarkt Probe

Der erste Vorverkaufstag

29. Oktober 2018: Die Schlange war nicht so lang wie zehn Jahre zuvor. Das liegt daran, dass sich mittlerweile bequem von daheim aus via Computer Tickets reservieren lassen. Diese müssen bis zu einer gewissen Frist im Verkaufsbüro in der Passage des Neumarkter Rathauses abgeholt werden. Übrigens: Für die meisten Aufführungen gibt es noch Karten – auch für die Premiere an diesem Samstag.

Nikolaus beschenkt Kinder und Regisseur

15. Dezember 2018: In so einer großen Familie wie den Passionsspielen muss natürlich auch der Nikolaus vorbeischauen. Gleich zwei Nikoläuse und das Neumarkter Christkind taten das nach der Probe an diesem Samstagnachmittag. Nach den Kindern, die im Volk dabei sind, bat Nikolaus Konrad Samberger Michael Ritz zu sich. Das Goldene Buch behielt er dabei, um dem „braven Michael“ für seine guten Taten für die Passionsspiele zu danken. Dann gab es auch ein Geschenk für ihn.

Umbesetzungen im Hohen Rat nötig

7. Februar 2019: Das geschah Anfang Februar, als sich Kajaphas-Darsteller Ludwig Haubner eines operativen Eingriffs unterziehen musste. Die Alternative wurde schnell gefunden: Franz-Xaver Horvath übernahm mit dem Kajaphas eine deutlich größere Rolle im Hohen Rat. Fritz Iberl und Franz Düring (r.) rückten nach. Übrigens: Alle gut 500 Akteure der Spiele freuen sich, dass Ludwig Haubner die OP gut überstanden hat.

„Susi-fleuse“ voll dabei

7. März 2019: Die zweite Hauptprobe, zwei Tage vor der Premiere, galt auch für die Souffleuse der Passionsspiele heuer. Für die Akteure ist das eine „Susi-fleuse“, denn die Dame in dem schmalen Kasten direkt an der Bühne heißt Susanne Messingschlager. Sie wollte eigentlich wie ihre Schwester im Volk sein. Dann riss sie sich im rechten Bein fast jedes vorhandene Band. Da hatte Regisseur Ritz eine Idee.

Lesen Sie mehr: Wir begleiten die Vorbereitungen der Passionsspiele seit Beginn an. Diese Geschichten sind unter anderem bereits erschienen:

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht