MyMz
Anzeige

Interview

Deutz-Willi auf großer Fahrt

Winfried Langner, ist unter Deutz-Liebhabern eine Legende. Für das Neumarkter Tagblatt nahm er sich ein wenig Zeit.
Von Heike Regnet

Thannhausen.Herr Langner, als Deutz-Willi sind Sie in ganz Deutschland unterwegs. Wie viele Kilometer sind es denn von Ihrem Heimatort bis Thannhausen?

Es sind genau 508. Mit meinem Ein-Mann-Hotel war ich eine Woche von Lauenförde aus unterwegs. Ein Navi brauche ich da aber nicht, ich nehme lieber die Karte.

Sie waren ja schon auf vielen Touren. Was war der Anlass, mit dem Bulldog loszufahren?

Meine Frau ist immer mit einer Freundin nach Mallorca in den Urlaub. Ich wollte nicht in den Flieger, das ist nichts für mich. Vor sieben Jahren ist sie gestorben und ich dachte mir, ich schau mir mal an, wo sie da immer gewesen ist. Ja und dann bin ich mit meinem Trecker Robert nach Mallorca. Das war 2013. Zwei Jahre später ging’s zum Nordkap und 2017 nach Russland.

Und ist auf ihren Reisen immer alles glatt gelaufen?

In Kaliningrad brach mir mal die Hinterachse. Meine älteste Tochter ist mein Manager und sie hat dann alles organisiert, damit ich die Ersatzteile bekomme. Die Teile hat sie nach Berlin geschickt und drei Diplomaten haben sie dann im Diplomatengepäck mit nach Kaliningrad gebracht.

Und wie sehen die nächsten Pläne aus? Wo soll es hingehen?

Ja jetzt bin ich erst noch ein wenig hier in der Gegend. Am Freitag wurde ich ja in Thannhausen auch von den Kindergartenkindern empfangen und am Samstag bin ich zu ihrem Fest eingeladen. 2019 möchte ich dann nach Schottland auf die N500 – denn was für Amerika die Route 66 ist für Schottland die N500.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht