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Kommunalwahl

DFB nominiert Werner Stork

Der Stadtrat will neuer Bürgermeister in Berching werden. Er will sich für mehr Transparenz einsetzen.
Von Franz Guttenberger

Bürgermeisterkandidat Werner Stork (Bildmitte) und die DFB-Stadtratskandidaten treten bei der Wahl an.  Foto: Franz Guttenberger
Bürgermeisterkandidat Werner Stork (Bildmitte) und die DFB-Stadtratskandidaten treten bei der Wahl an. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Stadtrat Werner Stork aus Eglasmühle ist der Bürgermeisterkandidat des Demokratischen Forums (DFB) für die Kommunalwahl am 15. März. Er wurde im Gasthof Dallmayr einstimmig nominiert, ebenso 100 Prozent erhielten die Stadtratskandidaten des DFB, insgesamt elf an der Zahl. Wie SPD und Freie Wähler tat sich auch das Demokratische Forum schwer, genügend Kandidaten zu finden. Dennoch zeigte sich Dr. Franz Donhauser zufrieden, dass sich am Ende elf dazu bereiterklärt hatten, als Stadträte zu kandidieren. Gleichzeitig dankte er Werner Stork, dass er als Bürgermeisterkandidat zur Verfügung stehe.

Stork ist seit vier Jahren Stadtrat. Er rückte damals für Franz Donhauser als Stadtrat nach. Donhauser ist der Gründervater des Demokratischen Forums und kandidierte selbst schon einmal als Bürgermeister. Er freute sich über interessierte Zuhörer, darunter Bürgermeisterkandidat Gerhard Binder (Freie Wähler) und SPD-Listenanführer Stadtrat Stephan Zeller. Donhauser forderte von der Stadt mehr Tempo bei der Aufarbeitung von anstehenden Projekten. Als Beispiel nannte er unter anderem die Sanierung des Berle-Daches, die über ein Jahr andauerte. Donhauser machte sich stark für eine dezentrale Energieversorgung und er wolle mit Bürgermeisterkandidat Stork zentrale Themen im Wahlkampf angehen, die die Bürger bewegen.

Maria Meil kandidiert nicht mehr

Zusammen mit Wahlleiter Josef Simon und Maria Meil als stellvertretende Wahlleiterin erläuterte Donhauser das teilweise doch recht komplizierte Wahlverfahren. Die anwesenden Wahlberechtigten entschieden sich für ein Blockwahlverfahren. Stadträtin Maria Meil stellte sich nicht mehr zur Wahl. Hingegen steht ihr Ehemann Andreas Meil auf der Liste. Dass Maria Meil nicht mehr zur Verfügung steht, wurde sehr bedauert. Donhauser selbst ist auf Platz 3.

Die Liste

  • Platz 1:

    Die Liste führt Bürgermeisterkandidat Werner Stork an.

  • Weitere Kandidaten:

    Platz 2 Andi Heim, Sollngriesbach; 3. Franz Donhauser, Berching; 4. Wolfgang Branner, Berching; 5. Petra Böll, Berching; 6. Marco Bierschneider, Sollngriesbach; 7. Rolf Grzesny, Plankstetten; 8. Andreas Meil, Rudertshofen; 9. Marlies Kremer-Donhauser, Berching; 10. Ulrike Stork, Eglasmühle; 11. Kerrin Stenzel, Berching

Nach den Wahlen der Stadtratskandidaten wurde Werner Stork einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Er stellte sich der Versammlung kurz vor und formulierte seine Kandidatur. Stork ist seit vier Jahren Stadtrat in Berching. Er ist mit Ulrike Stork verheiratet und hat vier Kinder. Er ist in Eichstätt geboren und aufgewachsen. Er lebt mit seiner Familie in Eglasmühle. Beruflich ist er als internationaler Planer in einer großen Firma in Nürnberg tätig.

Seine Familie ist kommunalpolitisch interessiert. Seine beiden Töchter, die nicht mehr im Landkreis wohnen, kandidieren ebenso als Stadträte in ihren jeweiligen Wohnorten. Zu Storks Hobbys gehört das Wallfahrten. So war er schon mehrmals bei der Fußwallfahrt zum Schutzpatron Klaus von der Flüe in der Schweiz dabei. Stork traut sich das Amt als Bürgermeister auf jeden Fall zu und er könne sich die Arbeit als Bürgermeister vorstellen, sagte er. Aber auch sein Beruf als internationaler Planer gefalle ihm sehr gut. Bei zwei Kandidaten (Gerhard Binder und Ludwig Eisenreich) wäre eine Stichwahl ausgeschlossen und so hoffe er auf eine Stichwahl.

Wohnpolitik und ÖPNV

Stork macht sich stark für mehr Transparenz, für einen kommunalen Zeitplan bei den zahlreichen anstehenden Maßnahmen und Projekten wie Schule, Kindergärten oder Kulturhalle. Themen wie Wohnpolitik oder der ÖPNV stehen bei ihm oben auf der Agenda. Er spricht sich klar gegen die geplante Stromtrasse aus.

Stork nannte viele Themen, die ihn bewegen. Er möchte bei den Wahlveranstaltungen die Anliegen und Wünsche der Bürger in Erfahrung bringen und er möchte als Bürgermeister ausgleichend wirken. In den nächsten Tagen wird das Wahlprogramm in Druck gegeben und dann startet die Tour durch die Gemeinde. „Stoff haben wir genügend“, sagten Donhauser und Stork.

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