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Die Baugenossen feiern 40 Jahre Georg Schlierf

Seit vier Jahrzehnten leitet Schlierf die Baugenossenschaft Neumarkt. Mit ihm ging es „nach oben“.
Von Josef Wittmann

Hans-Werner Nisselbeck (links) überreichte seinem verdienten Kollegen Georg Schlierf eine in Stein gemeißelte Gedenktafel. An welchen Platz sie an Georg Schlierf erinnern wird, ist noch offen, denn erstmal stellt er sich noch einmal zur Wahl für weitere vier Jahre als Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Neumarkt eG.  Foto: WITTMANN
Hans-Werner Nisselbeck (links) überreichte seinem verdienten Kollegen Georg Schlierf eine in Stein gemeißelte Gedenktafel. An welchen Platz sie an Georg Schlierf erinnern wird, ist noch offen, denn erstmal stellt er sich noch einmal zur Wahl für weitere vier Jahre als Vorstandsvorsitzender der Baugenossenschaft Neumarkt eG. Foto: WITTMANN Foto: JOSEF WITTMANN

Neumarkt.In einer neuen Penthouse-Wohnung der Baugenossenschaft in der Weinbergerstraße feierten Vorstandskollege Hans-Werner Nisselbeck und die Mitarbeiter das 40-jährige Dienstjubiläum ihres Vorstandsvorsitzenden Georg Schlierf.

Der erinnert sich, wie er 1980 zur Baugenossenschaft kam. „Ich war im Kreditgeschäft bei der Sparkasse und bin gefragt worden, ob ich preisgünstig Immobilien der Genossenschaft bewerten könnte. Zur Überraschung aller habe ich gesagt, ich mache das gratis. Immerhin habe ich in meiner Jugend mit meiner Mutter ja auch schon einige Jahre in einer Wohnung der Baugenossenschaft gewohnt und war ihr schon sehr verbunden.“

Am 6. Juni 1980 wurde er dann zum Vorstand gewählt. Das sei ein Glücksfall für die Baugenossenschaft gewesen, lobt Nisselbeck. „Seit diesem Tag ist es mit uns nach oben gegangen. Im September wurden nach der ersten Aufsichtsratssitzung mit dir die Mieten um 25 Pfennig pro Quadratmeter erhöht.“ Das sei auch notwendig gewesen, weil sonst die Genossenschaft nicht mehr so gesund dastehen würde wie heute.

Schlierfs erste große Aufgabe war 1992 der Neubau in der Schweningerstraße. „Und dann hat der Georg die WVG vor 25 Jahren gegründet, bei der heute unsere Beschäftigten angestellt sind. Auch die Neumarkter Gastronomie hat ihm viel zu verdanken. Die ‚Friedensburg‘ haben wir zu einem Restaurant gemacht, das sich auch mit seinem schönen Biergarten in Neumarkt sehen lassen kann“, freute sich Nisselbeck.

Dann seien ihm und Georg Schlierf der Gedanke gekommen, man könnte in der Weinbergerstraße 37 bis 39 noch einmal etwas Neues bauen. Nun ist es fertig, alle 29 Wohnungen seien modernst ausgestattet und „ohne den Georg gäbe es auch die schönen Terrassen der Penthousewohnungen nicht“.

Die Mitarbeiter der Genossenschaft hatten für Georg Schlierfs Frau einen Blumenstrauß und Überraschungen für ihn selbst vorbereitet. Und vom Direktor des Verbands Bayerischer Wohnungsuntermnehmen, Hans Maier, hatte Nisselbeck für seinen Kollegen „für die beispielhafte Tätigkeit als langjähriger Vorsitzender der Baugenossenschaft einen Ehrenring“ in der Tasche.

Schlierf bedankte sich bei seiner Frau für die Unterstützung. Gerade in den Bauphasen sei die Arbeit für die Baugenossenschaft am Abend neben der Arbeit für die Sparkasse tagsüber ohne sie nicht möglich gewesen. Und seinem Kollegen Hans-Werner Nisselbeck versicherte er: „Mit niemanden habe ich in den letzten 20 Jahren so gut zusammengearbeitet, wie mit dir.“

Info-Box

    • Gegenwart: Heute hat die Genossenschaft etwa 700 Mitglieder. Mieter müssen zwei Geschäftsanteile zu je 350 Euro zeichnen.

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