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Volksfest

Die „Dearndl“-Finalistinnen stehen fest

41 Frauen aus dem Landkreis Neumarkt hatten sich beworben. Bis 6. August können Sie für das „Schönste Dearndl“ abstimmen.
Von Eva Gaupp

  • Bild für Bild gingen die Jury-Mitglieder die Bewerbungen durch und trafen eine Vorauswahl. Foto: Gaupp
  • Im Einrichtungshaus „Raumwerk“ hatten Janina Gilbert (rechts) und Michael Gloßner (links) die Bilder ausgelegt, so dass die Jury-Mitglieder die Bilder genau ansehen konnten. Foto: Gaupp
  • Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger schaute sich die Bewerberinnen vorab genau an. Foto: Gaupp
  • Michael Gloßner, der den Wettbewerb initiiert hat, hatte alle Bewerbungsbilder in Großformaten ausgedruckt. Foto: Gaupp
  • Festreferent Richard Graf erhielt von Michael Gloßner den ersten Volksfestkrug mit „Dearndl“-Motiv: Er fasst drei Liter! Foto: Gaupp
  • Nach getaner Arbeit: Die Jury-Mitglieder präsentieren die Bilder der zwölf Finalistinnen. Foto: Gaupp

Neumarkt.„Ein Glück, dass wir nur die zwölf Finalistinnen und nicht die Siegerin auswählen müssen“, rutscht es Oberbürgermeister Thomas Thumann während der Jury-Sitzung mit einem leisen Seufzer heraus. „Es ist wirklich schwer!“, pflichtet Nachbarin Janina Gilbert bei. Mit Bürgermeisterin Gertrud Heßlinger, Festreferent Richard Graf, Redaktionsleiterin Eva Gaupp, Michael Gloßner und der stellvertretenden Landrätin Heidi Rackl sitzen sie im Einrichtungshaus „Raumwerk“ an einem Tisch und begutachten 41 hübsche Frauen. Es gilt, eine Vorauswahl zu treffen für die Wahl zum „Schönsten Dearndl“.

Hintergrund ist auch wichtig

„Da sieht man das Dirndl besonders gut“, kommentiert Michael Gloßner; „sie bewegt sich richtig dynamisch!“, lautet die Ansicht von Janina Gilbert bei einem anderen. „Ein tolles Dirndl!“, lobt dann der OB und Richard Graf findet: „Dieses Mädchen hat das Thema sehr gut umgesetzt“. Denn die Aufgabenstellung hatte ja gelautet, die Bewerberinnen sollen sich nicht nur im Dirndl, sondern auch in einer typisch bayerischen Umgebung fotografieren lassen.

Gertrud Heßlinger freut sich überdies, dass nicht nur junge Mädchen an dem ersten Wettbewerb dieser Art zum Neumarkter Jura-Volksfest teilnehmen. „Das ist eine gestandene Frau!“, sagt sie und gibt dieser Kandidatin ein klares „Ja!“. Janina Gilbert und Michael Gloßner hatten alle 41 in Großformaten ausgedruckten Bilder auf Tisch, Bett und Sofa in der Möbelausstellung verteilt, so dass die Jury-Mitglieder sie eingangs genau studieren konnten.

Vorauswahl in zwei Runden

Dann geht es ans Eingemachte: Janina Gilbert hält ein Bild nach dem anderen hoch, die Jury-Mitglieder geben ihren Kommentar ab, es werden Ja- und Nein-Stimmen gezählt und dann wandert das Bild auf den Ja- oder den Nein-Stapel. Keine leichte Prozedur, findet doch die eine das Dirndl besonders schön, der andere die Inszenierung des Motivs und ein Dritter kritisiert dann aber den Gesichtsausdruck. Nach der ersten Runde bleiben 20 Bilder übrig.

In der zweiten Runde wird auch verglichen. Nach rund 90 Minuten stehen die zwölf Finalistinnen fest. Sie werden den neuen Braukalender der Glossnerbräu zieren. Wer von ihnen als Siegerin aus dem Wettbewerb hervorgehen wird, entscheiden die Leser des Neumarkter Tagblatts und die Internet-Community per Telefonabstimmung und Voting auf der Homepage.

Bis Donnerstag, 6. August, 20 Uhr, können die Fans der Zwölf ihre Stimme abgeben. Am Abend des 7. August, wenn vor dem Rathaus Freibier ausgeschenkt wird und bevor sich die Ehrengäste zum Auszug auf den Festplatz formieren, wird das Ergebnis der „Dearndl“-Wahl bekannt gegeben. Dann steht fest, wer das neue Dirndl gewinnt. Alle zwölf Damen werden den Festzug begleiten.

Lob an alle Bewerberinnen

Festbräu Michael Gloßner ist nach dieser Etappe sehr zufrieden: „Wir haben viel positive Resonanz auf den Wettbewerb bekommen und alle Bewerberinnen haben sich sehr viel Mühe gegeben“. „Tracht ist zeitlos und deshalb finde ich es klasse, dass sich auch Frauen mit mehr Lebenserfahrung beworben haben“, sagt Heidi Rackl.

Gertrud Heßlinger hat in ihrem Schrank vier Dirndl hängen – genauso wie der Oberbürgermeister vier verschiedene Lederhosen. Festwirt Richard Graf hat heute eine neue an, aus weichem hellbraunem Leder. Das ist seine fünfte. „In die kann ich noch ein bisschen reinwachsen“, lacht er. Aber bei all dem guten Essen auf dem Volksfest dürfte das ja kein Problem sein, schiebt er augenzwinkernd nach. Privat fehle ihm jedoch leider die Gelegenheit, Tracht anzuziehen. „Ich arbeite in der IT-Branche, da kommt eine Lederhose beim Meeting nicht so gut an.“

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