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Gesellschaft

Die Jäger feiern mit Minister Füracker

Die Hubertusfeier gilt auch in Neumarkt als Erntedankfest der Jäger. Das Überreichen der Jägerbriefe hat Tradition.
Von Michael Schrafl

Drei Frauen und 17 Männer konnten bei der Hubertusfeier ihren Jägerbrief, verbunden mit dem Jägerschlag, entgegennehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hielt die Hubertusrede.  Foto: Michael Schrafl
Drei Frauen und 17 Männer konnten bei der Hubertusfeier ihren Jägerbrief, verbunden mit dem Jägerschlag, entgegennehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker hielt die Hubertusrede. Foto: Michael Schrafl

Neumarkt.Bei der Hubertusfeier im Vereinslokal der „Schützengesellschaft 1433“ haben Vertreter des Jagdschutzvereins Hubertus Neumarkt an 20 Männer und Frauen die Jägerbriefe überreicht. Ausbildungsleiter Stefan Moosburger nahm den traditionellen Jägerschlag vor.

In seiner Rede appellierte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker an die Jäger, den persönlichen Kontakt zu den Waldbauern und Landwirten zu pflegen. „Und sagt den Menschen, dass Jäger nicht nur Wild schießen, sondern auch Wald und Natur hegen und pflegen.“ Der Hubertusfeier vorausgegangen war ein feierlicher Gottesdienst in der Hofkirche.

Erfolgsquote von 100 Prozent

Mit dem Hirsch- und Hubertusmarsch hatten die Jagdhornbläser unter Leitung von Carola Pöringer den Festabend eröffnet. Vorsitzender Hans-Martin Macher empfing neben den drei Ehrenmitgliedern auch Stadtrat Franz Düring, Pfarrer im Ruhestand Richard Distler und Künstler Alfons Dürr. Sein besonderer Gruß galt Finanzminister Albert Füracker und den Jagdschülern. Wie Ausbildungsleiter Stefan Moosburger sagte, kamen die 20 Teilnehmer am Jägerkurs aus dem Landkreis und darüber hinaus. Sein Dank galt dem engagierten Ausbildungsteam. Erfreut zeigte er sich, dass alle die Jägerprüfung geschafft hätten. Für das Jahr 2020 lägen bereits wieder verbindliche Anmeldungen für den Jagdkurs vor.

Heimatminister Füracker erinnerte in seiner Festrede zunächst an den 9. November 1989 (Mauerfall) und an den 9. November 1938 (Reichspogromnacht). Sein Appell: „Halten wir zusammen, damit wir auch in Zukunft in einer Demokratie leben dürfen.“

Wald

Es kracht zwischen Förstern und Jägern

Waldbesitzer finden, dass zu wenige Rehe abgeschossen werden – und darum keine jungen Bäume wachsen. Die Jäger widersprechen.

Nach den Ausführungen von Füracker leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag für Natur und Gesellschaft. Füracker: „Unsere Kulturlandschaft wird geprägt vom Handeln der Menschen.“ Deshalb sei gute Zusammenarbeit zwischen Waldbesitzern, Landwirten und Jägern besonders wichtig, auch wenn es in Sachen Waldumbau, Waldnutzung und Naturverjüngung unterschiedliche Auffassungen gebe, so Füracker.

Jägerprüfung geschafft

Die Jägerprüfung haben erfolgreich abgelegt: Benjamin Blechinger, Juliane Zimmer, Matthias Plank (alle Beilngries), Stefanie Blechinger (Kipfenberg), Marco Dort, Kurt Schwer (Altdorf), Alexander Ferstl, Roland Härtl, Markus Käufl (Breitenbrunn), Armin Fröhler (Dietfurt), Simon Frauenknecht, Richard Kreuzer, Daniel Rackl (Berg), Günther Kienlein (Deining), Elke Huber-Kramer (Winkelhaid), Manfred Waffler, Maximilian Waffler (Burggriesbach), Andreas Szymkowiak (Pollanten), Karl Streb (Berching) und Alexander Sczogiel (Neumarkt).

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