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Region Neumarkt
Freitag, 17. August 2018 29° 3

Stadtleben

Die laue Nacht der Sinne in Neumarkt

Das Event am Samstag startete sonnig und endete mit viel guter Laune. Die Initiatoren finden: Besser konnte es nicht kommen.
Von Heike Regnet und Theresa Ranieri

Sarará sorgte mit Samba Bavarese für heiße Rhythmen in der Stadt. Schon beim Auftakt um 16 Uhr durften sie natürlich nicht fehlen. Fotos: Regnet
Sarará sorgte mit Samba Bavarese für heiße Rhythmen in der Stadt. Schon beim Auftakt um 16 Uhr durften sie natürlich nicht fehlen. Fotos: Regnet

Neumarkt.Wie wäre es mit Shoppen bei Mondschein, einer Kletterpartie in luftige Höhen oder einem Tänzchen auf der Straße? Bei der Nacht der Sinne am Samstag war all das kein Problem, denn die Geschäfte, Organisationen und Vereine hatten sich zum langen Einkaufssamstag viel Schönes einfallen lassen.

„Besser könnte es heute gar nicht sein“, brachte es Citymanager Christian Eisner von Aktives Neumarkt e. V. auf den Punkt. Bei strahlendem Sonnenschein und einer anschließend lauen Frühlingsnacht herrschte in der Stadt bis Mitternacht reges Treiben, denn auch wenn die Geschäfte um 23 Uhr ihre Pforten schlossen, blieb so mancher noch gerne vor Ort, um den Tag in fröhlicher Runde ausklingen zu lassen.

Auf dem Laufsteg gab es so manches außergewöhnliche Outfit zu sehen. Foto: Regnet
Auf dem Laufsteg gab es so manches außergewöhnliche Outfit zu sehen. Foto: Regnet

Punkt 16 Uhr eröffnete Citymanager Christian Eisner mit Innenstadtreferent Bernhard Lehmeier das Event, schwungvoll begleitet von Sarará mit einer Samba-Percussion-Showeinlage. Der Beirat der Stadt Neumarkt für Menschen mit Behinderung verlieh auch heuer die Sympathie-Blume – diese wird für Aktionen vergeben, die Integration und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung fördern.

Zu Beginn wurde die Sympathieblume verliehen. Foto: Ranieri
Zu Beginn wurde die Sympathieblume verliehen. Foto: Ranieri

Die Vorsitzende des Beirats, Tanja Hansen, überreichte mit Gebärdendolmetscherin Susanne Kaßler den ersten Preis in Höhe von 1000 Euro an das Geschäft „vom Fass“, das einen barrierefreien Zugang bietet. Der zweite Preis über 500 Euro ging an den Kreisjugendring Neumarkt für den zweiwöchigen „Sommercampus“ für Kinder mit und ohne Behinderung.

Doch nicht nur auf der Oberen und Unteren Marktstraße war viel geboten, auch in den umliegenden Straßen und Gassen sowie im Neuen Markt herrschte rege Geschäftigkeit. Rabatte, Gewinnspiele und Aktionen sorgten in den Geschäften für beste Laune.

Bei der Modenschau gab es zahlreiche Hingucker – wie diese Schürze. Foto: Regnet
Bei der Modenschau gab es zahlreiche Hingucker – wie diese Schürze. Foto: Regnet

Unzählige Stände luden zum Verweilen ein und auch die Showacts von Musik bis Tanz und Akrobatik kamen bei den Besuchern hervorragend an.

Ein Höhepunkt war die große Modenschau: Ab 19 Uhr präsentierten die Models auf dem Laufsteg, der am Rathaus aufgebaut war, hippe Trends.

Unsere Foto-Galerie gibt zahlreiche Impressionen der Nacht der Sinne wider:

Das war die Nacht der Sinne in Neumarkt

Ein fester Bestandteil der Nacht der Sinne ist der Charity-Bereich der sozialen Einrichtungen Neumarkts. Dass die Stände in diesem Jahr nicht vor dem Rathaus, sondern ein wenig abseits um den Münsterbrunnen angeordnet waren, stieß bei so manchem Besucher auf Unverständnis. „Wenn bei den Tanzvorführungen am Rathaus die Zuschauer stehen, kann man die Stände glatt übersehen“, war sich ein Ehepaar aus Lauterhofen einig. „Wir dachten im ersten Moment schon, der Charity-Bereich ist heuer nicht mehr dabei und das wäre wirklich schade. Hoffentlich sind die nächstes Jahr wieder weiter vorn.“

An der Fotobox des Kreisjugendrings wurden Hunderte von Fotos geschossen. Foto: Regnet
An der Fotobox des Kreisjugendrings wurden Hunderte von Fotos geschossen. Foto: Regnet

Reges Treiben herrschte den ganzen Tag über am Stand des Kreisjugendrings. „Mach dir ein Bild von uns – wir machen ein Bild von dir“ lautete das Motto. So hatte KJR-Geschäftsführer Markus Ott mit seinem Team die neue Fotobox mitgebracht, die bei der Nacht der Sinne unzählige Male zum Einsatz kam. Die Box kann künftig von den Vereinen gegen eine Gebühr ausgeliehen werden, so Ott.

Eröffnet wurden am Samstag auch zwei weitere Pop-up Stores, nämlich in der Kastengasse 28 und in der Klostergasse 21. Angeboten werden hier nachhaltige Kleidung und Naturhanfprodukte sowie handgemachte Armbänder und Kleidung.

„Es wäre toll, wenn es noch mehr solche Flächen geben würde.“

Ingo Neck

Zudem startete der Graffiti-Wettbewerb, zu dem Aktives Neumarkt aufgerufen hatte. Unter dem Motto „Leben in der Stadt“ sollen die vielen Gerüste und Bauzäune in der Klostergase künstlerisch gestaltet werden. Ingo Neck stellte am Samstag als Erster sein Können unter Beweis – der 26-Jährige sprühte eine zauberhafte Ansicht Neumarkts auf die Leinwand.

•Ingo Neck zeigte in der Klostergasse Graffiti in seiner schönsten Form. Foto: Regnet
•Ingo Neck zeigte in der Klostergasse Graffiti in seiner schönsten Form. Foto: Regnet

Schon sein Vater war Künstler, erzählt Neck, allerdings waren es bei ihm Ölgemälde und Landschaften. Er selbst ist seit sieben Jahren Sprayer. Die Aktion von Aktives Neumarkt findet er ausgezeichnet. „Es wäre toll, wenn es noch mehr solche Flächen geben würde.“ So könnte man sicher für viele schöne Akzente in Neumarkt sorgen.

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