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Bühne

Die neugierigen Damen spionieren

Die Premiere von Theaterkult Mühlhausen war ein voller Erfolg. Dreimal ist das Stück mit Laienschauspielern noch zu sehen.
Von Hans Gleisenberg

Die Damen spähen mit dem Fernglas die Nachbarn aus. Foto: Gleisenberg
Die Damen spähen mit dem Fernglas die Nachbarn aus. Foto: Gleisenberg

Mühlhausen.„Waschen, Wickeln, Föhnen – tu ich die Schiachen, aber auch die Schönen“, lautet der Wahlspruch von Friseurmeisterin Hilde Hupf, bei der aber neben dem Hairstyling das Ratschen höchsten Stellenwert hat. Annelie Gugel, die neugierige Hausmeisterin, unterstützt sie dabei.

Wenn sie beisammen sitzen, wollen sie auch ihren Nachnamen gerecht werden und essen Gugelhupf. Dass dieser Kalauer entsteht, wenn man die beiden Nachnamen zusammenfügt, sei nur am Rande erwähnt.

Bei der Premiere von Theaterkult Mühlhausen am Samstag waren alle Voraussetzungen gegeben. Der Bendersaal war mit 150 Theaterfreunden gut gefüllt. Und die Besucher brauchten ihr kommen nicht zu bereuen. Das Stück „QuadratRatschnSchlamassel“ erfüllte die Erwartungen.

Die Besetzung

  • Hauptrollen:

    Angelika Sorgenfrei spielte Hilde Hupf, Ilona Weglöhner trat als Annelie Gugel auf.

  • Weitere Akteure:

    Patrizia Weber agierte als Postbotin, Heiko Lutter als Theobald Hecht. Lusia Brandes spielte Gisela Graubrot.

  • Schauspieler:

    Helmut Wammerl, Vevi Rammerl, Winfried Massl und Oma Wiese wurden von Walter Brandes, Ulrike Raschik, Günter Nützel und Christian Weber interpretiert.

  • Spielleitung:

    Regie führten Heiko Lutter und Uwe Sorgenfrei. (ngl)

Viele Lacher sowie Szenenapplaus begleiteten die Vorstellung, in der die Darsteller vor Spiellaune förmlich sprühten. Doch nicht nur Ratscherei war ein Thema.

Ein Rundschreiben, das von Packerl Betti, der Postbotin, verteilt wurde, sorgte für Aufregung. Denn es sollte die Miete vom neuen Besitzer verdoppelt werden. Nun wurden Pläne geschmiedet, wie das zu verhindern sei.

Die „Gugelhupf“-Gang wollte eine Kuppelagentur zur Geldaufbesserung gründen. Theobald Hecht hatte Angst, seine große Liebe Gisela Graubrot könnte ausziehen. Des Weiteren war Metzgermeister Helmut Wammerl auf Brautschau und hatte sich Vevi Rammerl auserkoren. Wie man den Intrigen des Baulöwen Winfried Massl doch noch auskommen konnte, wie Hilde Hupf ihren Traummann bekam und wie man der nörgelnden Oma Wiese auch noch gerecht werden konnte, ist noch dreimal, am Freitag und Samstag, je um 20 Uhr, und am Sonntag um 18 Uhr, möglich. Das Stück wird im Bendersaal gespielt.

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