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Jubiläum

Die Nolis sind Urgesteine am Volksfest

Die Schaustellerfamilie Noli kam 1959 zum ersten Mal nach Berching. Sohn Bruno fand auch Freunde im Landkreis Neumarkt.
Von Franz Guttenberger

Bürgermeister Ludwig Eisenreich gratulierte Bruno Noli zum 60. Jubiläum. Foto: Franz Guttenberger
Bürgermeister Ludwig Eisenreich gratulierte Bruno Noli zum 60. Jubiläum. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Die Schaustellefamilie Noli konnte an Pfingsten auf 60 Jahre Volksfest in Berching zurückblicken. Zum 60 jährigen Jubiläum kam Bürgermeister Ludwig Eisenreich bei Bruno Noli vorbei und dankte ihm für seine Treue zu Berching und für die stets gute Zusammenarbeit. Dabei überreichte er an Noli ein kleines Präsent der Stadt. Der Augsburger Schausteller Bruno Noli, inzwischen schon verstorben, kam 1959 erstmals zum Volksfest nach Berching.

Ein freundlicher Geschäftsmann

Er galt bei der Berchinger Bevölkerung als ein vertrauensvoller, freundlicher Geschäftsmann. Er gewann viele Freunde. Hatte ein Kind einmal kein Geld und schaute untröstlich, so spendierte Bruno Noli schon mal auch öfters eine Freifahrt.

Stimmung

Berchinger sind in Feierlaune

Auf dem Pfingstvolksfest herrschte vier Tage lang Hochbetrieb. Zum Abschluss gibt es eine Premiere.

Viele Berchinger kennen die Familie Noli, denn ihre beiden Söhne Gerd und Bruno besuchten während der Schulzeit auch die Volksschule in Berching. Sohn Bruno Noli erinnert sich noch gut an diese Zeit. Er und sein Bruder Gerd besuchten damals für einige Tage die Schule in Berching, weil man schon immer mehrere Tage vor Pfingsten während der Schulzeit anreiste. Der Volksfestplatz war damals am heutigen Schulgelände an der Sulz und zur Familie Roth, die in der Nachbarschaft am damalige Volksfestplatz wohnt, hatte man ein sehr gutes Verhältnis erzählt Bruno Noli. Mit Benno Roth drückte er einige Jahre für einige Tage die Schulbank. Daraus entstand Freundschaft.

Zusammen mit Festwirt Xaver Wittmann aus Landshut kam Bruno Noli 1959 nach Berching und stellte sich dem Volksfestausschuss vor. Der Volksfestausschuss wurde vor 25 Jahren abgeschafft. Unter Bürgermeister Adolf Hollnberger wurde die Familie Noli aus Augsburg damals verpflichtet. Mit einem Lanz-Traktor kam Noli mit seiner Gattin Inge 1959 zum Volksfest nach Berching. Ein eigenes Kettenkarussell hat die Familie Noli damals schon. Dieses hatte Noli von seinem Vater übernommen. Auch Groß- und Urgroßvater waren schon Schausteller. Der Urgroßvater hatte ein Berg- und Tal- Karussell, auch Tunnelbahn genannt.

Der Anfang

  • 1959:

    Zusammen mit Festwirt Xaver Wittmann aus Landshut kam Bruno Noli 1959 nach Berching und stellte sich dem Volksfestausschuss vor. Der Volksfestausschuss wurde vor 25 Jahren abgeschafft.

  • Das erste Mal:

    Unter Bürgermeister Adolf Hollnberger wurde die Familie Noli aus Augsburg damals verpflichtet. Mit einem Lanz- raktor kam Noli mit seiner Gattin Inge 1959 zum Volksfest.

Viele Freundschaften geknüpft

Sohn Bruno Noli blickt gerne auf die 60 Jahre in Berching zurück. Er habe in vielen Jahren viele Freundschaften knüpfen können. Auch an den inzwischen verstorbenen damaligen Bauhofleiter "Camillo" Klement Bayerschmidt erinnert er sich noch gut. Im Vergleich zu damals seien die Leute einfach hektischer geworden.

Ein Schausteller wie Noli ist das ganze Jahr über voll gefordert und eine 40 Stunden-Woche gibt es nicht. Das Schaustellerleben bringe viel Arbeit mit sich. Wenn im November bis Ostern das Fahrgeschäft ruht, dann ist trotzdem keine Ruhe. Dann müssen die Geräte auf Vordermann gebracht werden.

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