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Meinung

Die Parsberger wollen ihr „PAR“ zurück

72,2 Prozent der Befragten sind für das alte Autokennzeichen. Der Stadtrat ist aber noch gespalten.

Bürgermeister Josef Bauer will die Kennzeichenregel mit dem Landrat absprechen.

Parsberg. Das Votum der Parsberger war eindeutig. Eine Mehrheit würde der Wiedereinführung des Kennzeichens PAR zustimmen. Das hat die jüngste Umfrage am 18. April von der Hochschule Heilbronn ergeben. Professor Dr. Ralf Bochert gab im Rathaus die Auswertung bekannt. „Parsberg hat die Chance, mit dem PAR eine wieder erhöhte Wahrnehmung zu erhalten“, stellte Dr. Bochert fest.

Zusammengefasst heiße das auch, dass mit dem PAR-Kennzeichen Parsberg eine kostenlose, mit positiven Nutzen verbundene Werbung bekomme. In Zahlen ausgedrückt: 72,2 Prozent der Befragten waren für die Wiedereinführung des Altkennzeichens. Lediglich 9,6 Prozent sprachen sie dagegen aus.

Der erfreute Bürgermeister ergänzte, dass sich ein Parsberger besser mit einem PAR-Kennzeichen identifiziere als mit einem NM-Kennzeichen. Eher kritisch beurteilte das Stadtrat Hopf. Man werde wohl mit dem Argument, dass die Parsberger wieder was besonderes sein wollen, leben müsste. Er hält den Wiedererkennungswert für gering. Man könnte ebenso einen Aufkleber mit der Aufschrift Parsberg am Auto anbringen.

Wie aus NM wieder PAR wird

„Ein PAR-Kennzeichen kostet nicht mehr und man muss ja nicht“, konterte das Stadtoberhaupt. Gleichzeitig wurde in der Diskussion festgestellt, dass zum Beispiel ein Neumarkter ebenso ein PAR-Kennzeichen haben könnte. „Das geht aber nur im Landkreis Neumarkt“, betonte Bochert.

Bürgermeister Bauer schlussfolgerte, dass man den Wunsch der Bürger im Stadtrat nochmals besprechen werde, um dann den Wunsch an den Landrat weiterzugeben. „Ich freue mich immer, wenn ich ein PAR-Kennzeichen sehe“, sagte Erwin Jung abschließend.

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