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Theater

Die Premiere des Musicals ist geglückt

Am Samstag fand der erste Auftritt des Stücks über Dornröschen in Berching statt – heuer unter neuer Regieführung.
Von Barbara Blaser

Die Schauspieler des Musicals „Wachgeküsst – Das Dornröschen-Musical“ hatten auf der Bühne der Berchinger Kulturfabrik Spaß. Foto: Blaser
Die Schauspieler des Musicals „Wachgeküsst – Das Dornröschen-Musical“ hatten auf der Bühne der Berchinger Kulturfabrik Spaß. Foto: Blaser

Berching.Würde man die Steine hören, die den erstmaligen Regie-Damen Lena Wölki und Janina Christ nach der Premiere vom Herzen gefallen sind, würde es einem Erdbeben gleichen. Am Samstag fand die zauberhafte Premiere des Musicals „Wachgeküsst – Das Dornröschen-Musical“ in der Kulturfabrik in Berching statt. Die Anspannung war riesengroß, denn sobald sich der Vorhang öffnet und Zuschauer im Raum sind, können die Spielleiter nichts mehr machen. „Die Schauspieler haben nochmals so viel mehr gegeben, es ist alles hervorragend gelaufen“, sagte Lena Wölki. „Erst wenn das Publikum da ist, merkt man, welche skurrile Szenen beim Publikum gut ankommen“, freute sich Janina Christ.

Musical mit den Brüdern Grimm

Das Musical, das nach und mit den Brüdern Grimm spielt, von Christian Berg und Melanie Herzig aufgeschrieben und mit der Musik von Konstantin Wecker untermalt wurde, ist ein modernes Stück, das die Märchenwelt ein bisschen durcheinanderlaufen lässt. Schwere Musikstücke, die alle live gesungen wurden, nehmen einen großen Raum ein. Sie erfüllen die Aufführung mit Leben, viel Gefühl und rhythmischen Klängen.

Die Vorstellungen

  • Hinweise:

    Samstags starten die Vorführungen jeweils um 18 Uhr, sonntags um 17 Uhr. Der Vorverkauf findet bei Hörakustik Ölscher, beim Ticketshop der Sparkasse sowie an der Abendkasse statt. Weitere Informationen unter www.kulturfabrik-berching.de. (ubb)

Pia Seitz spielte in einem herrlichen Prinzessinen-Kleid die Hauptrolle. Die Gebrüder Grimm, dargestellt von Benjamin Frank und Stephan Christ, entführten die Gäste in das 18. Jahrhundert. Franz König, der Älteste der Truppe, spielte einen Koch, der bei der distinguierten Königin (Isabella Blamberger) in Mundart sehr lustig erschien.

Ein beeindruckendes Bühnenbild

Das Bühnenbild zeigte einen purpurroten Thronsaal mit zwei Gemälden, auf denen bekannte Gesichter lachten. Der Rosengarten erstrahlte in hellem Licht und die Prinzessin schlief hundert Jahre in ihrem mit Rosen ausgestattetem Bettchen. Hubert Staudt hat wieder viele Stunden gearbeitet, so dass das Märchen auch wirklich in zauberhafter Kulisse erschien. Zum Ende des Stückes gab es vom Publikum tobenden Applaus. Für das Theaterensemble, das erstmals unter neuer Regie arbeitete, war es ein erhabenes Gefühl. Modern, jung, witzig, frech, dynamisch und trotzdem märchenhaft spielten die Schauspieler ihre Rollen. Eine gelungene Aufführung, die mit dem neuen Regie-Team auch eine „eigene“ Handschrift präsentierte.

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