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Jubiläum

Die SRK Labersricht ist 50 Jahre alt

Der runde Geburtstag wurde gebührend gefeiert. Gegründet hatten ihn zehn Überlebende des Zweiten Weltkriegs.
Von Sabine Rösler

Die geehrten Mitglieder mit Schirmherr OB Thomas Thumann Foto: Rösler
Die geehrten Mitglieder mit Schirmherr OB Thomas Thumann Foto: Rösler

Neumarkt.Die Soldatenkameradschaft Labersricht hat ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Am Sonntagvormittag marschierten die Werkvolkkapelle, die SRK Labersricht, Patenvereine, örtliche Vereine und eine Abordnung aus Mistelbach beim Kirchzug mit.

Um zehn Uhr fand dann der Festgottesdienst statt. Pfarrer Krzysttof Labak predigte in der Hl.-Kreuz-Kirche über Friede und Versöhnung. Dafür stehe das Kreuz. Mit seinen Worten wolle er dazu ermutigen, dass die Vereine zusammen arbeiten sollen und sich für einsame Menschen und Menschen mit Problemen einsetzen mögen. Auch in schwierigen Zeiten.

Anschließend gedachte man am Ehrenmal im Friedhof der verstorbenen Vereinsmitglieder. Zehn Kameraden, die von den Schlachtfeldern des Zweiten Weltkrieges heimkehren konnten, und ein weiterer Bürger gründeten am 27. Juli 1968 die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Labersricht. Ihr innigstes Bedürfnis war es, der im Feld gebliebenen Kameraden ein ehrendes Gedenken zu bewahren. „Ihnen gebührt unser Dank und unsere Achtung. Treue, Pflichterfüllung, Liebe zur Heimat und Gemeinsinn sind Werte, die es gilt, auch in unserer Zeit wieder und weiter zu beleben“, so Erwin Schwarz vom Leitungsteam. Kriegsteilnehmer, die durch das Erlebte belastet sind, konnten sich im Kameradenkreis ihre Probleme von der Seele reden.

Drei Marmortafeln mit den Namen der Gefallenen beider Weltkriege ließ man zum öffentlichen Gedenken an die Kriegstoten an der kleinen Aussegnungshalle am Friedhof anbringen. Jährlich findet hier am Volkstrauertag die Gedenkfeier statt.

Anschließend wurde in der Vereins-Gaststätte Wanke gefeiert. Schirmherr Oberbürgermeister Thomas Thumann, überreichte eine Spende. Auch wenn sich die Mitgliederzahl, bei anderen Vereinen wie der Feuerwehr erhöht, bewege sich die Anzahl der Mitglieder in diesem Verein nach unten. Dennoch sei ist es gut und wichtig, dass es diesen Verein gibt. Für Obmann Walter Ofenauer (Sen.) vom Stadtverband Mistelbach war es große Freude, dabei zu sein. Schließlich wurden noch für langjährige Treue Alois Karl (MdB), Erwin Schwarz, Dietmar Seidel, Georg Bierschneider, Hans Bradl und Rudolf Kriha geehrt.

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