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Themenwoche

Die Tagblatt-Redaktion stellt sich vor

An den nächsten Tagen gewährt die Mittelbayerische ihren Lesern Einblicke in den Alltag. Digitales bestimmt den Rhythmus.
Von Eva Gaupp

Alle Lokalausgaben der Mittelbayerischen Zeitung werden im Druckzentrum in Regensburg produziert. Foto: Agentur Kzenon
Alle Lokalausgaben der Mittelbayerischen Zeitung werden im Druckzentrum in Regensburg produziert. Foto: Agentur Kzenon

Neumarkt.Zu meinem ersten Termin als freie Mitarbeiterin bin ich noch mit einem Schreibblock, Kugelschreiber und Fotokamera losmarschiert. Zuhause dann musste ich mir jedes Wort genau überlegen, denn Fehler auf einer Schreibmaschine auszubessern, sieht böse nach Flickwerk aus.

Inzwischen reicht eigentlich ein Handy, um alle wichtigen Informationen von einer Recherche mitzubringen: Die SprachApp zeichnet Gespräche auf, Fotos schießt man mit der KameraApp, dank der MZ-eigenen ReporterApp lassen sich Videos nicht nur drehen, sondern auch gleich auf dem Display schneiden und mit Musik oder Bauchbinden unterlegen.

Print, Online und die Sozialen Medien

Allerorten wird über die Digitalisierung diskutiert. In der Redaktion der Mittelbayerischen Zeitung beherrscht sie längst den Alltag. Die Tagszeitung ist noch immer das Flaggschiff des Verlags – doch inzwischen denken wir in Konferenzen darüber nach, auf welchem Kanal wir welche Nachricht wie ausspielen. Kanäle? Vor 15 Jahren kannten wir in Neumarkt nur zwei: nämlich den Alten Kanal und den Donau-Main-Kanal ... Heute meinen wir damit die sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram, außerdem Print – also die Papierausgabe – und unsere Webseite.

Das Tagblatt berichtet seit 132 Jahren über Neumarkt. Foto: Endlein
Das Tagblatt berichtet seit 132 Jahren über Neumarkt. Foto: Endlein

Angst vor dem Digitalen haben wir nicht. Hatten wir nie. Es ging nie darum, ob wir digital arbeiten wollen oder nicht. Unsere Kunden erwarten das von einem modernen Medienhaus wie der Mittelbayerischen, also machen wir es. Die Herausforderung für Redakteure besteht darin, die Geschichten dem Medium entsprechend zu erzählen. Und es geht darum, in einem hart umkämpften Markt der Nachrichten, Geld zu verdienen.

Wollen Sie die Tagblatt-Redaktion näher kennenlernen? Die ganze Woche über präsentieren sich die Köpfe der Redaktion in Videos und Bildergalerien, die Sie auf mittelbayerische.de/neumarkt finden werden:

Neumarkter Tagblatt: Wie arbeitet ein Reporter?

Denn die Qualifizierung der Redakteure, Ausbildungsplätze in verschiedenen Verlagsbereichen, Ausstattung und nicht zuletzt Investitionen in die digitale Technik kosten Geld. Und deshalb ist es unmöglich, Produkte zu verschenken. Zeitungsabonnenten haben schon immer für ihre tägliche Lektüre bezahlt – Internetnutzer mussten sich erst daran gewöhnen. Doch dafür erhalten sie von unabhängigen, gut ausgebildeten Journalisten täglich hochwertig aufbereitete und seriöse Nachrichten.

Mehrwert hinter der Bezahlschranke

Das steht auch hinter unserem neuen digitalen Markenzeichen M*Plus: exklusive Reportergeschichten, die im Internet hinter einer Bezahlschranke verborgen bleiben und nur für Kunden lesbar werden. Ein Medienhaus braucht Ertragserlöse aus dem Internet, um sich zukunftsorientiert aufzustellen.

Die Themenwoche

  • Inhalt:

    Eine Woche lang erklärt die Neumarkter Redaktion der Mittelbayerischen, wie Zeitung gemacht wird, wie Artikel entstehen und was sich hinter den Mauern der Oberen Marktstraße 8 abspielt.

  • Ziel:

    Ohne Leser gibt es keine Zeitung – egal, ob auf Papier oder digital. Und deshalb sollen die Kunden die Redaktion besser kennenlernen. Schließlich hat sich in den vergangenen Jahren viel verändert.

Dabei bringt das Digitale noch einen großen Vorteil mit sich: Das Zauberwort lautet Dashboard. Auf gut Deutsch heißt das: Ein Zahlenanalytiker in Regensburg wertet das Nutzerverhalten unserer Internetleser aus. So erfahren wir, welche Artikel gut gelesen, welche nach wenigen Sätzen verschmäht wurden. Daraus kann jeder Reporter lernen, um Überschriften besser zu formulieren, Artikel übersichtlicher zu gliedern, attraktivere Fotos zu machen. Denn letztlich geht es immer nur um eines: unsere Kunden zufriedenzustellen.

Medienwandel

Ein Jahr M-Plus: Vom Wert guter Arbeit

Die MZ investiert viel, damit sehr guter Journalismus Leser auch digital erreicht. Wir erklären, warum das etwas kosten muss.

Unseren Kunden, also Ihnen, liebe Leser, haben wir auch diese Themenwoche gewidmet, die heute beginnt. Wir wollen Ihnen erklären, wie wir arbeiten. Haben Sie Fragen? Dann schreiben Sie uns: tagblatt@mittelbayerische.de oder rufen Sie uns an, Telefon (09181) 252-15!

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