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Diese Überraschung kam gut an

Vom Kindergarten gab es Post. Für Mama und Papa ein Geschenk.
Von Vera Gabler

Matthias Werner (Mitte) ist einer von 132 Kindergartenkindern, die „Post“ vom Kindergarten St. Georg bekommen haben.  Foto: Vera Gabler
Matthias Werner (Mitte) ist einer von 132 Kindergartenkindern, die „Post“ vom Kindergarten St. Georg bekommen haben. Foto: Vera Gabler

Seubersdorf.„Corona hat unsere Arbeit durcheinandergebracht“, schrieb Rosa Weidinger als Kindergartenleiterin im Namen des Teams vom Kindergarten St. Georg. Man vermisse die Kinder sehr, habe aber auch vieles, gerade an Organisatorischem, aufarbeiten können, ergänzt sie im Gespräch mit dem Tagblatt. Bei den „Aufräumarbeiten“ sei das Team unter anderem auf die angefangenen Mutter- und Vatertagsgeschenke gestoßen, welche Jahr für Jahr im Kindergarten als Projektarbeit anstehen. Bei der Teambesprechung sei man dann auf die Idee gekommen, Grüße an die Kinder mit einem Päckchen zu verbinden, stehe doch das Wiedersehen immer noch in den Sternen. „Ihre Kinder haben bereits für Sie, liebe Mütter, zu dem ganz besonderen Fest des Jahres, nämlich Muttertag, eine kleine Freude gebastelt“, heißt es weiter in dem Schreiben mit dem Windlichtglas. Man hätte das Päckchen zwar gerne noch mit den Kindern verschönert und geschmückt und mit Liedern und Gedichten belebt, doch Corona trenne die Kindergartenfamilie. Vieles habe man in diesem Jahr geplant, so auch Geschenke für die Väter als Symbol der Verbundenheit, so Weidinger weiter. Den „Rohling“, ein Thermometer, hätte man mit den Kindern geschmückt. Nun bitte man die Mamas, dass sie dieses mit den Kindern zu Hause gestalten. „Mit diesem Thermometer kann der Tag vielleicht in und mit der Familie besser geplant und organisiert werden und bei Kälte oder düsteren Zeiten kann das Licht von der Mutter helfen“, wünscht das Team in dem Schreiben. Bei Matthias Werner war die Überraschung gelungen, auch Mutter Margit, sie ist zudem Elternbeiratsvorsitzende, freute sich über die Post.

Die Mutter von vier Kindern, Tobias besucht die 6. Klasse, Annika die 4. Klasse und Luzia ist zwei Jahre alt, bezeichnete die Nachricht vom Kindergarten als willkommene Abwechslung. Auch wenn die Geschwister immer einen Spielkameraden in der Familie hätten, sei man von der Außenwelt abgeschirmt.

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