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Unterhaltung

Dieses Gruseln wird sehr vergnüglich

Die KLJB Deining bietet ab Samstag bis einschließlich 11. März sechs Aufführungen ihres neuen Stücks „Gspenstermacher“

Das ist das Ensemble der „Gspenstermacher“.Foto: Karolin Kienlein
Das ist das Ensemble der „Gspenstermacher“.Foto: Karolin Kienlein

Deining.Fastenzeit ist auch Theaterzeit. Seit Monaten sind die Darsteller der Katholischen Landjugend Deining am Proben. Das diesjährige Stück heißt „Gspenstermacher“, eine bayerische Gruselkomödie von Ralph Wallner in drei Akten. Am kommenden Samstag um 20 Uhr findet die Premiere statt. Die Regie führen Daniel Häring und Anna Moßburger.

Das Stück spielt an einem kalten, nebligen Wintertag im Laabertal vor gut 100 Jahren. Der Schippe (Markus Moosburger) und der Schaufe (Stefan Brock) sind zwei skurrile aber humorvolle Totengräber. Finanziell kommen sie gerade so über die Runden. Abgesehen vom sympathischen Knecht Leo (Johannes Zoch) werden sie von jedermann im Dorf gemieden. Ebenso von der abergläubischen Philomena (Marina Lang). Das Ganze spielt im ärmlichen Dorfgasthaus der Rosa Moderer (Suanne Kirsch). Eines Tages müssen die beiden Totengräber erfahren, dass vom Bezirk ihr Gehalt gestrichen wird. Ab sofort erhalten sie nur noch eine geringe Prämie pro Begräbnis. Das heißt: „Je mehr Beerdigungen, je mehr Geld! Eine gefundene Flasche Gift lässt sie schnell auf finstere Gedanken kommen. Der Fluch der dorfverrückten Philomena lässt bald „unruhige Seelen“ als Geister ins Dorf kommen.

Echter Kaplan mimt Hahn im Korb

Die Geschichte wird begleitet vom Zwist zwischen der Wirtin und der wohlhabenden Witwe Vevi Veichtlinger (Maria Schuster). Schwärmen doch beide schon seit vielen Jahren für den Schouster Jackl (Kaplan Florian Leppert), der von den beiden allerdings wenig angetan ist. Knecht Leo interessiert sich für die junge Lena, die vermeintliche Nichte der Rosa Moderer (Lisa Schuster).

Wegen eines Todesfalls spielen sich in der Wirtsstube bald gruselige Geschichten ab. Werden die unruhigen Geister je ihren Frieden finden?

In den Pausen gibt es Musik von „Säißer Sempf“.

Das Theaterspielen hat in Deining eine sehr lange Tradition. Schon in den 1920er Jahren sind Theaterspiele in der Chronik des damaligen Burschenvereins vermerkt. Seit den 50er Jahren spielten auch immer wieder Kapläne mit. Kaplan Florian Leppert führt diese Tradition fort und steigt heuer ebenfalls wieder auf die Theaterbrettln.

Erlös für soziale Projekte

Die Theatergruppe besteht aus begeisterten Laien-Schauspielern, denen es auch in diesem Jahr wieder wichtig war, trotz beruflicher Einspannung ein Theaterstück auf die Beine zu stellen und den Erlös sozialen Projekten zukommen zu lassen. Für das leibliche Wohl bei den Vorstellungen ist gesorgt.

Aufführungen sind am 17. und 24, Februar jeweils um 20 Uhr sowie am 18. und 25. Februar und 11. März jeweils um 19 Uhr im Deininger Pfarrheim. Karten gibt es an der Abendkasse. Am Samstag findet um 14 Uhr eine Sondervorstellung für Kinder und Senioren statt. Der Eintritt ist frei.

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