mz_logo

Region Neumarkt
Freitag, 17. August 2018 29° 2

Dietfurt

Dietfurt: Imker öffnen die Bienenstöcke

Zum zehnten Mal gibt es beim Imkerverein in Dietfurt einen Tag der offenen Tür mit Programm rund um die Bienen.

Die angehenden Imker kontrollieren ihre Völker. Foto: ufb
Die angehenden Imker kontrollieren ihre Völker. Foto: ufb

Dietfurt.Nachdem er in den letzten Jahren großen Zuspruch gefunden hat, veranstaltet der Imkerverein auch heuer einen Tag der offenen Tür. Dieser findet am Sonntag am Lehrbienenstand statt. Neben viel Wissenswertem wird den Besuchern auch kulinarisches geboten.

Der Dietfurter Imkerverein ist seit Jahren erfolgreich. Dafür sorgen die Imker mit verschiedenen Aktivitäten und auch der vor sechs Jahren errichtete Lehrbienenstand. Er befindet sich in Nähe des Alcmona-Hauses.

150 Personen als Probeimker

Herausragend ist seit Jahren die Aktion Imkern auf Probe. Sie dient dem Nachziehen neuer Imker. Bei der Ausbildung von Nachwuchs bringt sich in besonderer Weise Karl Porschert, der frühere Chef der Dietfurter Imker ein. Dank seines Engagements läuft derzeit bereits der zehnte Kurs. Die Schüler kommen dieses Mal nicht nur aus der Gemeinde Dietfurt, sondern aus Beilngries, Breitenbrunn, Denkendorf, Lupburg, Parsberg und Seubersdorf. Insgesamt haben bisher schon 150 Personen das Angebot der Dietfurter Imker genützt.

Hier finden Sie weitere Informationen:

Tag der offenen Tür

  • Speisen:

  • Die Besucher werden mit Kaffee, Gebäck und Produkten mit Honig versorgt. Auch der Grill wird in Betrieb gesetzt.

  • Zeit:

  • Der Aktionstag geht von 11 bis etwa 18 Uhr. Pavillons sorgen dafür, dass die Besucher vor zu starker Sonne gegebenenfalls auch vor Regen geschützt sind.

  • Zufahrt:

  • Sie ist bei der Kanalbrücke ausgezeichnet.

Ausbildung mit viel Zeitaufwand

Die Ausbildung von Jungimkern ist mit viel Zeitaufwand verbunden. Sie kommen fast ein Jahr lang regelmäßig zusammen. Porschert hat auch dafür gesorgt, dass jeder Auszubildende ein Bienenvolk bekommen hat, um mit und an diesem „arbeiten“ zu können und es zu begleiten.

Das Tagblatt konnte sie vor Kurzem mehrmals beobachten und dabei feststellen, dass die Lehrgangsteilnehmer mit Begeisterung und Eifer mitmachen. In den letzten Tagen hat der „Imker-Lehrer“ seinen Schülern das Honig ernten und das Schleudern beigebracht. Dazu stellte Porschert die in seinen Kellerräumen stationierten Gerätschaften zur Verfügung. Für die Anfänger erwies sich die Gewinnung des ersten eigenen Honigs als besonderes Ereignis. Helmut Graspointner, Vorsitzender des Imkervereins, wertet den Zuspruch für die Lehrgänge als ein Zeichen dafür, „dass Karl Porschert mit Leidenschaft und Engagement sein Fachwissen den Auszubildenden weitergibt und damit gut ankommt.“

Maximal 15 Teilnehmer

Damit jeder Schüler eine optimale Betreuung erfährt, können an einem Lehrgang maximal 15 Personen teilnehmen. Eigentlich wollte Porschert in diesem Jahr pausieren, da aber das Interesse groß war und man nicht genügend Imker hat, ließ er seinen ursprünglichen Entschluss fallen. Schön wäre, so Porschert, wenn der eine oder andere meiner Lehrlinge sich irgendwann dafür entscheiden könnte, in dem Verein auch Mitglied zu werden. Am Sonntag beim Tag der offenen Tür bringen sich fast alle Mitglieder ein. Sie gewähren unter anderem Einblicke in Bienenvölker und informieren an Schautafeln. (ufb)

Die Kommentarfunktion steht exklusiv unseren Abonnenten zur Verfügung. Als Abonnent melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich. Alle anderen Nutzer finden preiswerte Angebote in unserem Aboshop.

Anmelden Registrieren Zum Abo-Shop

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht