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Region Neumarkt
Mittwoch, 18. Juli 2018 27° 6

Gaudi

Dietfurt: Spaß beim Spezial-Triathlon

Der bayrisch-chinesische Triathlon hat seine Sieger gefunden. Die Teilnehmer gaben bei den einzelnen Disziplinen alles.
Von Johann Grad

Das Sautrogrennen: Ein harter Kampf im Sautrog mit dem nassen Element Foto: Grad
Das Sautrogrennen: Ein harter Kampf im Sautrog mit dem nassen Element Foto: Grad

Dietfurt.Mit vielen Aktionen ging der bayrisch-chinesische Sommer weiter. Der Weißwurst-Frühschoppen mit de 5 Blousad’n 6 eröffnete am Sonntag das Programm. Ein Tanzauftritt der TSV-Kids mit „Bavaria-Hits“, Vorführungen traditioneller chinesischer Bewegungskünste durch die LaoShan Union, Tänze des Trachtenvereins D’Hirschbergler Stamm und Rock’n Roll in Bayrisch China mit der Jugendgarde machten dem Publikum viel Freude. Die Kleinen konnten sich beim Kindergarten schminken lassen oder etwas basteln.

Mit Nishan-Dream Team

Höhepunkt war der traditionelle bayrisch-chinesische Triathlon, zu dem sich acht Mannschaften gemeldet hatten, darunter das Nishan Dream Team vom chinesischen Kunstmarkt. Mit einem Eimer Wasser fassen, den Reispflücker-Hut aufsetzen, dann gingen es nach kräftigem Kille wau mit einem Spezialfahrrad auf die Strecke. Weniger Fahren als mehr Schieben war angesagt beim Slalom, trotzdem gab es viel Wasserverlust, eine Wippe überwinden, Fahrerwechsel und wieder das Ganze zurück ins Ziel.

Die Damen der Verwaltung stoppten genau die Zeit und maßen auf den Zehntel-Liter genau das nicht verschüttete Wasser. Die vielen Zuschauer feuerten die zwei Athleten kräftig an und hatten ihre Gaudi. Für das nächste Spiel lagen ein Korb mit vielen Tennisbällen bereit und zwei lange Ess-Stäbchen, die Disziplin hieß „Zamstaberln“. Zwei Spieler eines Teams packten die Stäbe, versuchten einen Ball einzuklemmen und in den zweiten Korb zu transportieren, aber nicht zu werfen. Trotz aller Mühen schafften einige Mannschaften keinen einzigen Balltransport“, manche aber zwei Bälle und zwei Teams sogar sieben Stück. Scharfe Augen der Kampfrichterinnen erkannten bei einem Team verbotene Tricks, zwei Bälle wurden aberkannt, nach den eineinhalb Minuten hatten sie trotzdem sieben Stück transportiert. Der ganze Tross mit Athleten, Schiedsrichterinnen, Publikum und Moderator Stefan Röll strebte zur Laber und zum Sautrogrennen. Zwei Tröge lagen im Wasser, zwei Ruderer mit Schwimmweste und Paddel stiegen ein, kurze Konzentration, dann stachen die Paddel wild und heftig ins Wasser und trieben den Sautrog vorwärts.

Viel zu lachen gehabt

Das Team vom Ruderclub kam flott voran, andere kamen sich in die Quere, ein Team „soff“ gleich zweimal ab, schütte das Wasser aus und kämpfte weiter. Die vielen Zuschauer entlang der Laber feuerten fest an und hatten viel zu lachen.

Nach dem letzten und nassen Wettkampf ging es in der Stadt mit Blasmusik der Weiß-Blauen Siebentäler und dem Labertal-Tro weiter.

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