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Jubiläum

Dinkelähre feierte 25-Jähriges

Der Neumarkter Biomarkt blickt auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Dr. Franz Ehrnsperger hielt die Laudatio.
Von Carmen Blom

Das Team der Dinkelähre feierte mit seinen Ehrengästen und Partnern im Residenzsaal 25 Jahre Bio-Kompetenz in Neumarkt.  Foto: Carmen Blom
Das Team der Dinkelähre feierte mit seinen Ehrengästen und Partnern im Residenzsaal 25 Jahre Bio-Kompetenz in Neumarkt. Foto: Carmen Blom

Neumarkt.Im Residenzkeller der Stadt Neumarkt fand der krönende Abschluss der vierwöchigen Jubiläumswochen des Neumarkter Biomarktes Dinkelähre statt. Mitarbeiter, Lieferanten und Ehrengäste waren eingeladen, um gemeinsam auf 25 Jahre Bio- und Naturkost-Kompetenz anzustoßen. Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussveranstaltung von der Nowak mit kraftvollen Chansons am Piano.

Dr. Franz Ehrnsperger, selbst Bio-Pionier von der ersten Stunde an, hielt die Laudatio auf die Leistung von Maria und Josef Märtl. Dr. Ehrnsperger zeigte sich stolz, das Grußwort sprechen zu dürfen. Er blickte nicht nur auf eine beispiellose Erfolgsgeschichte, sondern auch auf eine langjährige, vertrauensvolle Partnerschaft, die beide Betriebe seit 1988 verbinde. „Die inhabergeführte Dinkelähre mit ihrem hervorragenden Bistro ist eine Bereicherung für Neumarkter wie für Auswärtige und eine ernstzunehmende Benchmark für Bio-Supermarktketten oder Bio-Onlineshops.“

Generationswechsel war Thema

Höhepunkt des Abends war eine Podiumsdiskussion zum Thema „Next Generation“ mit den Unternehmensnachfolgern etablierter Bio-Akteure der Region und darüber hinaus. Eingeladen waren Johannes Ehrnsperger von der Neumarkter Lammsbräu, Lukas Nossol von Dennree, Leo Wilhelm von Rapunzel, Jakob Ehemann vom Demeter-Hof Ehemann sowie Teresa Häusinger und Florian Märtl von der Dinkelähre. Gegenstand der Diskussion war, welche Potenziale, aber auch, welchen Zündstoff Generationenwechsel in der Unternehmensnachfolge böten und wie die Junior-Chefs damit umgingen.

Trotz unterschiedlicher Bewältigungsstrategien waren sich alle Beteiligten einig, so wie Kinder und Eltern lernen müssten sich voneinander abzunabeln, so müssten auch Senior- und Junior-Chefs lernen einander zu vertrauen und loszulassen. Die Pionier-Leistung und Aufbauarbeit der ersten Generation werde bewahrt und gewürdigt und mit der nächsten Generation auf ein neues Level gehoben. Das Erbe pflegen bedeute nicht, die Asche zu hüten, sondern die Glut weiterzutragen. „Uns treibt unsere Leidenschaft an, wir sind Überzeugungstäter und Pioniere gehen dorthin, wo das Herz ist und nicht die Sicherheit“, sagten die Junior-Chefs Lukas Nossol, Florian Märtl und Johannes Ehrnsperger. Ungeachtet aller Dissonanzen, die sich im Tagesgeschäft ergeben können, wissen alle das wertvolle Know-how und die Expertise ihrer Senior-Chefs zu schätzen.

Monika Tischner, die seit mehr als 15 Jahren im Team der Dinkelähre ist, erklärte im Interview mit dem Tagblatt, dass sie schon immer einen großen Kundenstamm mit einem ausgeprägten Umweltbewusstsein hatten und dieses Bewusstsein nun auch breitere Bevölkerungsschichten erreiche. „Qualität aus der Region wird ganz gezielt verlangt“, sagte Tischner, zuständig für Trocken- und Frischware.

Kunden sind gut informiert

Birgit Adam und Inka Hörner bedienen als Kosmetikerin und Diätassistentin die Abteilungen für Naturkosmetik und Nahrungsergänzung. Im täglichen Kontakt mit ihrer überdurchschnittlich gut informierten Kundschaft stellen sie fest, dass der Wunsch innen und außen gesund sein zu wollen, sich deutlich verstärkt hat, generationenübergreifend ist und es auch immer mehr Männer in ihre Abteilungen ziehe.

Als Expertin in Ernährungsfragen betrachtet Inka Hörner ihre Arbeit in der Dinkelähre auch als ein Stück Aufklärungsarbeit. „Das Potenzial von den Selbstheilungskräften des Körpers, von Naturheilmitteln oder einer Nahrungsumstellung wird unterschätzt. Die Natur hält eine Fülle von Heilmitteln bereit, die es dem Körper nebenwirkungsfrei ermöglichen, wieder in seine Mitte zu kommen.“

Rückblick

  • 1994:

    Eröffnung des Hofladens in Laaber

  • Umzüge:

    1996 Umzug in die Kohlenbrunnermühle, 2002 in die Zimmererstraße, 2009 Eröffnung des Biomarkts in der Papierfabrik

  • 2014:

    Erweiterung um ein Kosmetikstudio; seit Juli 2019 geprüftes Naturkosmetik-Fachgeschäft

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