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Planung

Dorferneuerung nimmt Fahrt auf

Im Herbst soll das Projekt in Hörmannsdorf starten.
Friedl Andreas

Martin Stahr, Christine Meyer und Bürgermeister Josef Bauer (v. l.) stellten den Bürgern die Planung vor.  Foto: Andreas Friedl
Martin Stahr, Christine Meyer und Bürgermeister Josef Bauer (v. l.) stellten den Bürgern die Planung vor. Foto: Andreas Friedl

Hörmannsdorf.Knapp 30 Bürger ließen sich bei der Abschlusspräsentation über das weitere Vorgehen bei der geplanten sogenannten „Einfachen Dorferneuerung“ informieren.

Unter den Gästen, die von Landschaftsarchitektin Christine Meyer vom Architekturbüro Röth aus Amberg begrüßt wurden, befanden sich auch einige Stadträte sowie Bürgermeister Josef Bauer und dritter Bürgermeister Hans-Jürgen Hopf.

Zu Beginn ihrer äußerst detaillierten Ausführungen sprach Christine Meyer den Beginn der Planungen an, die am 21. April des vergangenen Jahres mit einem Vorbereitungsseminar ihren Anfang nahmen. Die von ihr weiter angeführten Punkte betrafen dann das eigentliche Fördergebiet, die Wünsche der Bürger, die in den Gesamtkatalog der Planungen mit einflossen sowie die Hauptmaßnahmen wie etwa verkehrsbremsende Maßnahmen am westlichen Ortseingang. Die Vorstellungen des staatlichen Hochbauamts entsprechen allerdings nicht denen der Bürger. Diese machten aus ihrer Unzufriedenheit auch keinen Hehl. Weitere Umbaumaßnahmen, wie beispielsweise die Verbreiterung des Aufgangs zur Kirche, die Sanierung des ehemaligen Waaghäusls, des Parkplatzes am Friedhof und des Pfarrgartens seien ebenfalls geplant, erklärte die Landschaftsarchitektin. Hinsichtlich der Kosten ließ Meyer wissen, dass die Kostenannahme bei etwa 1,1 Millionen Euro brutto liege.

Im Anschluss daran informierte Bauoberrat Martin Stahr vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) die Gäste über die Art und Höhe der Förderung des Projekts. „Für die Dorferneuerung hat die Stadt Parsberg in Hörmannsdorf eine etwa 50-prozentige Förderung zu erwarten.“

Zudem erläuterte Stahr die Fördermöglichkeiten für private Maßnahmen, wie beispielsweise für die Verschönerung von Hofräume und Wohnhäuser und die Förderung von Kleinstunternehmen. Bauer und Stahr sprachen noch die Eigenleistungen der Bürger an, die auch vergütet werden. Bauer dankte den offiziellen Vertretern des ALE und den Bürgern für die aktive Mitarbeit. (naf)

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