MyMz
Anzeige

E-T-A weiß, wie man Autos und Häuser schützt

Wirtschaft Das Familienunternehmen ist Weltmarktführer im Bereich der Geräteschutzschalter – und weiter auf Erfolgskurs.

Die Geschäftsführer Carl Horst Poensgen (l.) und Dr. Clifford Sell. Foto: E-T-A

Altdorf. Satte 91 Millionen Euro Umsatz machte die Elektrotechnische Apparate GmbH E-T-A im Jahr 2011. Das sind sieben Millionen Euro mehr als im Vorjahr und gar 18 Millionen Euro mehr als im Krisenjahr 2009. Da hatten nicht nur die Geschäftsführer Carl Horst Poensgen und Dr. Clifford Sell Grund zum Strahlen, sondern auch die Mitarbeiter: Neben vollem Weihnachtsgeld bekam jeder Beschäftigte eine Prämie von 750 Euro. „Wenn man sich so was erlauben kann, das sind Dinge, die Spaß machen“, sagte Poensgen am Donnerstag bei einem Rückblick auf das Jahr 2011. Zu den großen Vorteilen des Unternehmens zählt laut Poensgen das breite Spektrum an Zielbranchen. Man sei von keiner Branche abhängig. Poensgen. „Wir können als deutsches Unternehmen gerade auch im internationalen Vergleich punkten und unsere Position im Markt weiter ausbauen.“ Neben höchster Qualität sei es das eigene hervorragende Forschungs- und Entwicklungsteam in Altdorf, das das Unternehmen durch innovative neue Produkte so erfolgreich mache. Ein Beispiel: der sogenannte Feuerwehr-Schalter. Brennt zum Beispiel ein Haus, auf dessen Dach eine Fotovoltaik-Anlage montiert ist, kann die Feuerwehr nicht löschen. Mit dem von E-T-A entwickelten Schalter hingegen kann sie die Fotovoltaik komplett ausschalten – und dann eben doch löschen. Rund 60 Euro kostet laut Poensgen ein solcher Schalter. Gesetzliche Pflicht sei er allerdings noch nicht. An zwei Standorten in Deutschland fertigt E-T-A: neben dem Stammsitz in Altdorf auch in Hohenfels im Landkreis Neumarkt. E-T-A hat in Deutschland 771 Mitarbeiter und im Ausland 502.

Wirtschaft, Altdorf, E-T-A

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht