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Spatenstich

Ein Baudenkmal wird saniert

In dem fertigen Gebäude sollen ab dem Jahr 2022 der Rathaussaal und das Archiv Platz finden.
Von Hans Peter Gleisenberg

Viele Gäste gaben den Startschuss für das Projekt. Foto: Hans Gleisenberg
Viele Gäste gaben den Startschuss für das Projekt. Foto: Hans Gleisenberg

FREYSTADT.Von einem wichtigen Schritt bei der Altstadtsanierung sprach Bürgermeister Alexander Dorr beim ersten Spatenstich für das Baudenkmal am Marktplatz 47. „Es ist sehr wichtig, diese historischen Gebäude öffentlich zu nutzen und hier sind optimale Voraussetzungen für einen modernen Rathaussaal sowie einer adäquaten Heimat für das Archiv vorhanden“, so der Rathauschef.

Unter den zahlreichen Ehrengästen waren Landrat Willibald Gailler, die stellvertretenden Bürgermeister, Stadträte, Firmenvertreter, Stadtpfarrer Bartimäus sowie die Anwohner, die grünes Licht für dieses Projekt gaben. Dorr erklärte weiter, dass Erhalt und Sanierung historischer Bausubstanz das Stadtbild positiv verändern werde. Deshalb habe man 2014 dieses Gebäude erworben. 2017 wurden erste Planungen beauftragt und 2019 erfolgte der Abbruch der Scheune.

„Nach Fertigstellung des Gebäudes haben wir zusätzlich auch ein barrierefreies Trauzimmer und auch die Schwallgasse erfährt eine deutliche Aufwertung“ sagte Dorr weiter. Die Gesamtfertigstellung sei für das Jahr 2022 geplant, war zu hören. Die Gesamtkosten bezifferte der Bürgermeister auf 3,4Millionen Euro. Zuschüsse fließen im Rahmen der Städtebauförderung in Höhe von 930000 Euro. Das Landesamt für Denkmalpflege schießt 450000 Euro zu. 25 000 Euro kommen vom Landratsamt und 40 000 vom Bezirk Oberpfalz. Diese Zuschüsse minimieren die Kosten für die Kommune auf rund zwei Millionen Euro. Auch Landrat Willibald Gailler lobte das Projekt, das durch seine Lage einen deutlichen Mehrwert für die gesamte Altstadt bringe. „Solche Chancen für Verbesserungen der städtebaulichen Situation der Altstadt müssen ergriffen werden und deshalb geht mein Dank für die Weitsicht an Bürgermeister und den Stadtrat“, sagte Gailler. Zudem würden das neue Gebäude und seine Räume nicht nur gemeindlich, sondern beispielsweise auch für Versammlungen, Veranstaltungen oder Ausstellungen nutzbar sein.

Die Details

  • Stadtbild:

    Durch diese Sanierung wird nicht nur der Marktplatz deutlich aufgewertet. Auch die Schwallgasse soll von dem Projekt optisch profitieren.

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