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Ein Berliner Bildhauer erhält den Lothar-Fischer-Preis 2007

Mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung geht am 22. Juli an Rolf Wicker

NEUMARKT (mz). Der Berliner Bildhauer Rolf Wicker (Jahrgang 1965) erhält den Lothar-Fischer-Preis 2007. Damit geht die 2002 begründete und mit fünftausend Euro dotierte Auszeichnung wieder an einen Bildhauer. 2005 erhielt der Bildhauer Klaus Hack, ein Jahr jünger als Wicker, diesen erstmals verliehenen Kunstpreis des Museums.

Der Preis ist benannt nach dem Bildhauer und Museumsstifter Lothar Fischer (1933 bis 2004). Er hat verfügt, dass die „Lothar & Christel Fischer Stiftung“ alle zwei Jahre einen Preis an eine Künstlerpersönlichkeit vergibt, die unabhängiges Profil zeigt und deren Werk das Potenzial hat, künftig einen bedeutenden Beitrag zur bildnerischen Kunst zu leisten.

Der Lothar-Fischer-Preis versteht sich als Förderpreis mit dem Schwerpunkt Bildhauerei und soll ein Werk auszeichnen, das sowohl mit Lothar Fischers Kunstbegriff in Verbindung steht, dem Profil des Museums entspricht und nachhaltige künstlerische Qualität besitzt.

Der Jury gehörten neben den Mitgliedern der Gremien der „Lothar & Christel Fischer Stiftung“, der Künstlerischen Leiterin Dr. Pia Dornacher und Christiane Lischka-Seitz (Verwaltungsleitung) auch der vorangehende Preisträger Klaus Hack sowie die Ehrenjuroren Henning Kürschner, Professor für Malerei an der Universität der Künste Berlin und die Direktorin des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regenburg, Dr. Ulrike Lorenz, an.

Zwölf Vorschläge für die Jury

Aus zwölf Vorschlägen wählte die Jury Rolf Wicker als Preisträger. In der Begründung würdigt das Gremium Wickers stringenten Umgang mit dem jeweiligen Material, wobei überzeugende handwerkliche Fähigkeiten die künstlerische Umsetzung unterstützen. Konsequent wird der Ausstellungsort in die jeweilige Arbeit mit einbezogen. Man kann Wicker als einen Bildtektoniker verstehen, der additiv mit architektonischen Elementen arbeitet und so die Grenzen der Bildhauerei auslotet.

Der Preis wird am Sonntag, den 22.Juli anlässlich der Ausstellungseröffnung „Henning Kürschner, Malerei – Pomona Zipser, Bildhauerei“ verliehen. Im Sommer 2008 erhält der Preisträger außerdem eine Ausstellung im Museum Lothar Fischer in Neumarkt.

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