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Pflege

Ein Dankeschön für treue Mitarbeiter


Von Josef Wittmann

Die Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation betreuen täglich Patienten überall im Landkreis zu Hause. Bei der Adventsfeier im Johanneszentrum ehrten sie ihre Jubilare und verabschiedeten sechs Kolleginnen in die Rente.  Foto: Wittmann
Die Mitarbeiter der Caritas-Sozialstation betreuen täglich Patienten überall im Landkreis zu Hause. Bei der Adventsfeier im Johanneszentrum ehrten sie ihre Jubilare und verabschiedeten sechs Kolleginnen in die Rente. Foto: Wittmann

Neumarkt.„Das ganze Jahr über sind wir verstreut über den ganzen Landkreis unterwegs, um unsere Patienten zu Hause gut zu versorgen“, begrüßte Josef Bogner seine Mitarbeiter zur Adventsfeier am Mittwochabend nach dem Gottesdienst mit Domkapitular Norbert Winner im Münster St. Johannes.

Der Geschäftsführer der Caritas-Sozialstation leitet die größte ambulante Pflegestation im Landkreis und eine der größten Sozialstationen in ganzBayern.

Derzeit stehen 288 Haupt- und Ehrenamtliche auf der Gehaltsliste der Caritas. Alle zusammen sind in 64 Fahrzeugen zwischen Pyrbaum und Berching unterwegs. Sie betreuen, beraten und pflegen Jahr für Jahr etwa 2000 Patienten.

Die Sozialstation der Caritas habe im November vom medizinischen Dienst der Krankenkassen „in allen Kategorien die Bestnote von sehr gut mit 1,0 erhalten“, dankte Bogner der Caritas-Familie.

„Dass Pflegekräfte nicht auf Bäumen wachsen, hat jetzt auch die Bundespolitik schon gemerkt“ setzte er fort. Aber insgesamt habe die Politik die ambulante Pflege noch nicht richtig auf dem Schirm. „Einerseits heißt es immer ambulant vor stationär, aber wir haben keine spürbare Entlastung erfahren“.

Im Gegenteil: Das Pflegearbeitsgesetz werde im Jahr 2020 zwar den Beruf finanziell lukrativer machen. Statt Entbürokratisierung drohten aber weitere bürokratische Belastungen für Pflegedienste. Die Caritas werde versuchen, dem mit verbesserter IT zu begegnen.

„Unser Themenschwerpunkt war 2019 wieder die Demenz“. Mitte 2020 werde ein Bauvorhaben begonnen, um ein „neues Konzept für junge Demenzerkrankte mit entsprechenden Räumen im Erdgeschoss der Friedenstraße zu integrieren. In Ballungsgebieten gebe es ähnliche Projekte, aber „wir werden wieder als Pionier im sogenannten ländlichen Bereich auftreten“.

Für diese vielfältigen Angebote vermisse er manchmal die Wertschätzung der Politik und der Gesellschaft für seinen „gemeinnützigen Verein, der schon seit Jahrzehnten Stadt und Landkreis ambulant versorgt, gute faire Löhne bezahlt und auch weit abgelegene Ortschaften anfährt, die sonst keiner versorgen würde“. Für ihren Einsatz mit Herzblut ehrte Josef Bogner gemeinsam mit dem Vorstand der Sozialstation, Wendelin Kiefer, und Pflegedienstleiterin Erna Port 18 langjährige Mitarbeiter.

Zehn Jahre dabei sind: Angelika Abb, Corinna Blum, Mirjam Nibler, Diana Schwarz und Richard Leupold.

Doppelt so viele Jahre arbeiten Marion Belz, Karola Dess, Gabriele Eger, Andrea Harbauer, Christa Kornprobst, Ingrid Steigert und Monika Wittmann.

Ein Vierteljahrhundert sind es bei Elisabeth Hoffmann, Elisabeth Knaupp, Renate Ostalecki, Maria Piasecka und Gisela Stagat und sogar 30 Jahre bei Monika Graml.

In Rente gehen Monika Graml, Margarete Ehrnsberger, Gaby Helmreich, Elisabeth Knaupp, Romy Lehmeier und Rosmarie Schmalzl .

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