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Region Neumarkt
Freitag, 25. Mai 2018 23° 8

Musik

Ein Feuerwerk der Blasmusik

Die Stadtkapelle Velburg begeisterte ihre Zuhörer.
Von Wolfgang Schön

70 Musiker wirkten am Frühlingskonzert aktiv mit. Foto: Schön

VELBURG.Geradezu ein Feuerwerk der Blasmusik brannte der Musikverein der Stadtkapelle Velburg bei seinem traditionellen Frühjahrskonzert am vergangenen Samstagabend in der Mehrzweckhalle der Mittelschule Velburg ab.

Die zahlreichen Besucher, unter den mehr als 250 Blasmusikfreunden auch die drei Bürgermeister der Stadt Velburg mit ihren Gattinnen, waren hellauf begeistert und wurden für ihr Kommen mit einem bunten Mix aus symphonischer Blasmusik, zeitgenössischen Arrangements für Blasorchester, zünftigen Märschen und Polkas, sowie traditionell böhmischer wie auch neuerer Kompositionen so bekannter Komponisten wie Kurt Gäble oder dem jungen Alexander Pfluger belohnt.

Imposant auch die Zahl der Musiker mit den über 70 Aktiven, die beim knapp dreistündigen Konzertabend des Musikvereins auf der Bühne standen. „Allseits bekannt“ hatten die Musikleiterin und Dirigentin Kathrin Ziegaus und der Musikvereinsvorsitzende Stefan Fremmer als Motto für das Frühlingskonzert gewählt, doch zu dem allseits Bekannten gesellte sich auch immer wieder Neues, bei dem sich die Präsentation der Blasmusik doch auch bei bekannten Musikstücken immer wieder verändert und weiterentwickelt, wie Conferencier Franz Brandl in seinen nicht nur erläuternden, sondern auch inhaltlich fachkundigen Ansagen ausführte.

Der Auftakt mit dem Konzertmarsch „Velburg“ passte gut zur aktuellen „Heimat-Diskussion“, wurde aber nicht deshalb gewählt, sondern weil ihn Kurt Gäble vor zwei Jahren anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Stadtkapelle Velburg komponiert hatte. Dem Marsch zugrunde liegt dabei das von Altbürgermeister Ottfried Schmidt getextete Lied „Meine kleine Stadt“, eine Homage an Velburg, welches darin besungen wird.

Und weiter ging es in einem geradezu atemberaubenden musikalischen Tempo, welches dann im ersten Teil des Konzertabends mit der „80er Kult-Tour“ mit hochkarätiger Popmusik – unter anderem „Skandal im Sperrbezirk“ (Spider Murphy Gang) oder „Sternenhimmel“ von Hubert Kah – seinen Höhepunkt fand. Dazwischen nahm sich der Musikverein dann auch Zeit, Ehrungen für absolvierte Musikleistungsprüfungen und langjähriges aktives Musizieren vorzunehmen. Der Konzertabend war dafür die passende Bühne, wurde hier den Musikerinnen und Musikern auch öffentlich die Ehre und Anerkennung zuteil, welche sie allseits verdienen, wie es der Referent des Nordbayerischen Musikbundes (NBMB), Musiklehrer Robert Eichenseer unter dem Beifall der Konzertbesucher zum Ausdruck brachte.

Beifall gab es dann auch für den Auftritt des „Mini-Orchester“, wo man es der Leiterin Bettina Geiler geradezu ansah, wie sehr sie sich über das bereits vorhandene Können ihrer teilweise noch sehr jungen Musikschüler freute.

Auch im zweiten Teil ging es dann schwungvoll weiter, beispielsweise mit dem neuen Arrangement des Marsches „Textilaku“ oder „Tango Argentina“. Viel Beifall gab es auch für die Solistenstücke von Clarissa Hirschmann (Flöteneinsatz bei Tico-Tico) und Ludwig Fremmer mit seiner Tuba bei der Polka „Basst scho“. Als Gesangsduo gefielen Günther Seitz und Kathrin Ziegaus.

Lob für diesen Abend gab es vom Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, Alexander Dorr aus Freystadt.

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