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Seubersdorf

Ein ganz besonderer Jahrgang

Abschluss Die Schüler des M-Zugs bekamen ihr Zeugnis überreicht.
Von vera Gabler

Schulleiter und Lehrkräfte mit den Schulbesten Foto: Gabler
Schulleiter und Lehrkräfte mit den Schulbesten Foto: Gabler

Seubersdorf.Nach dem Qualifizierendem Abschluss im vergangenen Jahr haben nun alle 51 Schüler der Mittelschule Seubersdorf in den Klassen M10 A und M10 B ihren Mittlere Reife Abschluss erreicht. „Diese zehnten Klassen sind ein besonderer Jahrgang“, sagte Schulleiter Karl Staudinger in der Abschlussrede. So habe man drei Mal die Note 1, 36 Mal die Note 2 und zwölf mal die Note 3 vergeben können.

Staudinger gratulierte mit den Klassenlehrern Doris Lottner und Konrektor Markus Eigenstetter allen voran Johannes Meier aus Batzhausen zum Durchschnitt 1,33. Ihm folgten Franz-Josef Wölfl aus Seubersdorf und Tim Kaiser aus Parsberg mit einem Durchschnitt von 1,44. Es gebe nichts Schöneres als eine bestandene Prüfung, gratulierte Staudinger. Alle seien gut vorbereitet worden, um nun klug, vorsichtig, umsichtig und rücksichtsvoll, aber auch zielstrebig das Leben weiter zu gestalten.

Dass in den vergangenen Jahren nicht nur „Lernen für das Leben“ im Vordergrund stand, sondern auch Probleme zu bewältigen waren, symbolisierten die Klassenlehrer mit dem Spiel „Monopoly“. Im Rückblick erinnerten die Lehrer daran, dass sich die Schüler der 7. Klassen aus den Schulen Seubersdorf, Velburg, Parsberg und Deining durch den Schulverbund erst kennenlernen mussten. Der gemeinsame Weg erinnere an ein Monopolspiel, bei dem man auch mal einen Rückschlag einzustecken hatte, sich neu motivieren musste, um wieder von vorne zu beginnen. Dass dabei mathematische Gleichungen gelernt werden mussten, begründete Eigenstetter mit dem Hinweis auf Allgemeinbildung, das die Schüler damit erlangt hätten.

Bürgermeister Eduard Meier gratulierte im Namen der Gemeinden Seubersdorf, Parsberg, Velburg und Deining. Elternbeiratsvorsitzende Hildegard Wittl dankte den Lehrkräften für die gute Vorbereitung auf die Prüfung.

An die Schüler gewandt, versicherte sie, dass die Schulzeit eine besondere Stellung im Leben habe. „Vor zehn Jahren freuten wir uns, endlich lesen und schreiben zu lernen, heute sind wir traurig, weil wir die Klassengemeinschaft verlassen müssen“, stellten die Klassensprecher in ihrer Rede fest. Unter der Begleitung von Klaus Schmidmeister und seinem Akkordeon brachten alle 51 Schüler mit Gstanzl ihren Dank zum Ausdruck. Auch die Big Band der Mittelschule spielte. (pvg)

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