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Region Neumarkt
Dienstag, 21. August 2018 28° 2

Lebensqualität

Ein Schmuckstück mitten in der Stadt

Der Stadtpark in Parsberg ist auf Vordermann gebracht worden. Am Sonntag wurde er bei einem Bürgerfest feierlich eingeweiht.
von Christiane Vatter-Wittl

  • Die Ehrengäste und Redner waren begeistert davon, wie attraktiv der Park geworden ist. Foto: Christiane Vatter-Wittl
  • Für die musikalische Umrahmung sorgten das Symphonische Blasorchester und die Gruppe „zu4t“. Foto: Christiane Vatter-Wittl
  • Für die Kinder gab es eine Hüpfburg. Foto: Christiane Vatter-Wittl
  • Es gab auch einen Mitmachzirkus. Foto: Christiane Vatter-Wittl
  • Stelzenläufer unterhielten die Gäste. Foto: Christiane Vatter-Wittl

Parsberg.Ein Schmuckstück ist umso wertvoller, wenn man es pflegt. Das haben auch die Stadtoberen vor einigen Jahren festgestellt, als sie vor fünf Jahren darauf hingewiesen worden sind, welches Schmuckstück sie doch mit dem Kapellenberg und dem Stadtpark haben. Da dort aber viele Jahre nur das Nötigste gemacht worden war, war dieser Park doch recht verwildert.

Nach fünf Jahren Planungs- und Umsetzungszeit erstrahlt der Stadtpark nun in neuem Glanz. Am Sonntag wurde er feierlich eingeweiht. Und dieser Anlass wurde auch gleich genutzt, um ein Bürgerfest auf die Beine zu stellen.

Offizielle Eröffnung im Burgsaal

Los ging das Fest mit einem Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche. Wegen des unbeständigen Wetters wurde er nach Innen verlegt. Doch Stadtpfarrer Thomas Günther versicherte: „Der Segen reicht auch bis zum Park!“ Anschließend fand man sich zur feierlichen Eröffnung im Burgsaal ein. Mit vielen Gästen, von den Stadträten über Anwohner, Ehrenbürger und Träger der Bürgermedaille, bis zu Vertretern der Regierung und des Planungsbüros Rohloff Wirzmüller wurde der Stadtpark feierlich eingeweiht.

Bürgermeister Josef Bauer wurde in seiner Ansprache nicht müde, „Danke“ zu sagen. Er dankte den Stadträten, für die die Umgestaltung auch keine leichte Entscheidung gewesen sei. Dank galt auch Stadtbaumeister Gerhard Behringer und seinen Mitarbeitern, ohne die die Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Ebenso dankte der Bürgermeister Rosa Hagl, Josef Koller und Josef Kratzer, die sich so liebevoll um die Kapelle kümmerten. Bauer sagte, besonders freue er sich aber über die positive Resonanz. Das sei am Anfang nicht so gewesen. Es habe viele Bedenken und Gegenstimmen gegeben. Kein Baum sollte gefällt werden und jede Art von Veränderungen sei tabu gewesen. Vor allem, da viele Erinnerungen an die Kindheit und Jugend daran hängten.

Doch auch einige der großen Kritiker hätten ihre Meinung geändert und seien froh über die Fortentwicklung und das Resultat der bisherigen Arbeiten. Vor allem dankte der Bürgermeister Petra Hartung, die es im Rahmen der Planungswerkstatt und vor allem mit Einbezug der Bürger sehr verstanden habe, die verschiedenen Interessen und Strömungen miteinander zu verbinden. Zudem dankte Bauer auch Wiebke Fett, die bei der Regierung für die Städtebauförderung zuständig ist. Ohne die staatlichen Förderungen wäre eine Umgestaltung nicht umsetzbar gewesen, sagte Bauer. Zuletzt dankte der Bürgermeister aber auch den Burgfestvereinen, die wieder für tolle kulinarische Schmankerl und ein buntes Rahmenprogramm sorgten. Er verband den Dank mit einem Wunsch: „Mein Dank und Respekt sind mit der Hoffnung verbunden, dass alljährlich ein Herbstfest auf dem Burgareal stattfinden kann.“

Stadtbild wird geprägt

Auch Landrat Willibald Gailler und der Bundestagsabgeordnete Alois Karl waren gekommen, um sich den neuen Park genau anzuschauen. Sie haben ebenfalls Erinnerungen an frühere Besuche. „Ihr habt aus diesem hässlichen Entlein wieder einen schönen Schwan gemacht“, sagte Karl. Große Städte würden es mit ihren Parks vormachen und eine Stadt ebenso prägen, wie eine belebte Innenstadt. Landrat Gailler freute sich über die Entwicklung und Dynamik, die in der Stadt herrsche: „Mich freut es besonders, dass Ihr die Chancen der Geschichte so wunderbar genutzt habt und die Geschichte der Burg mit dem Park verbindet. Das ist euch sehr gut gelungen.“

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