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Notfall

Eine Nummer gilt EU-weit für alle Helfer

Die 112 gibt es nicht nur in den Mitgliedsstaaten, sondern auch in zehn weiteren Ländern. Trotzdem kennen sie viele nicht, sagt Albert Deß.

MdEP Albert Deß übergab Aufkleber, die für die 112 werben, an Führungskräfte der Feuerwehren Berngau-Tyrolsberg und Freystadt.

Neumarkt.„Den europaweiten Notruf 112 können Sie immer wählen, das Europäische Parlament nur alle fünf Jahre“ – unter diesem Motto steht der heutige europaweite Notruftag, den das Europäische Parlament ins Leben gerufen hat. „Nach neuesten Umfragen wissen nur 17 Prozent der Deutschen, dass die gebührenfreie Notrufnummer 112 in allen Ländern der EU und weiteren zehn angrenzenden Staaten gilt“, sagt der Europa-Abgeordnete Albert Deß.

Dabei wurde die einheitliche Rufnummer 112 vor mehr als 20 Jahren eingeführt.

Stellvertretend für alle Feuerwehren in seinem Heimatlandkreis Neumarkt überreichte Deß deshalb Aufkleber an die Stützpunktfeuerwehren Berngau und Freystadt. Auf ihren Einsatzfahrzeugen werben diese Feuerwehren nun für die einheitliche Notrufnummer.

Die kann in der Regel auch dann von einem Mobiltelefon aus gewählt werden, wenn bei dem Gerät die Tastensperrung aktiviert ist.

Während der Übergabe der Aufkleber wiesen die Führungskräfte der Feuerwehren darauf hin, wie sich Bürger beim Absetzen eines Notrufes am besten verhalten: „Beachten Sie immer die ,fünf Ws‘: Die Notrufzentrale braucht Informationen, wo was mit wie vielen Verletzten mit welcher Art von Verletzungen passiert ist. Warten Sie außerdem auf Rückfragen der Notrufzentrale, falls diese noch Einzelheiten erfragen muss“, sagte der Kommandant der Feuerwehr Berngau-Tyrolsberg, Christian Schmalzl.

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