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Politik

Eisenreich tritt wieder an

Der Berchinger Bürgermeister strebt eine dritte Amtszeit an. 85 Prozent der CSU-Mitglieder sprachen sich für ihn aus.
Von Franz Guttenberger

Landrat Willibald Gailler (l.), Andreas Höffler (2.v.l.) und Thomas Frölich (r.) gratulierten Ludwig Eisenreich zu seiner Wahl als Bürgermeisterkandidat der CSU in Berching. Foto: Franz Guttenberger
Landrat Willibald Gailler (l.), Andreas Höffler (2.v.l.) und Thomas Frölich (r.) gratulierten Ludwig Eisenreich zu seiner Wahl als Bürgermeisterkandidat der CSU in Berching. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Der CSU- Großgemeindeverband hat Ludwig Eisenreich zum Bürgermeisterkandidaten der CSU gekürt. 85 Prozent waren am Ende ein deutliches Votum. Eisenreich möchte in seiner dritten Amtsperiode den erfolgreichen Weg weitergehen und in Angriff genommene Projekten zu Ende führen.

In seiner flammenden, mutigen Rede erinnerte er an ein Bündel von Maßnahmen, die in den vergangenen sechs Jahren umgesetzt wurden. Aus einer Position der Stärke heraus möchte er mit dem neuen Stadtrat die Geschicke der Stadt weiter lenken. Von einer Revolte einiger Christsozialen, wie im Vorfeld gemunkelt wurde, war am Abend nichts zu spüren. Im Pollantener Gwölb hatten sich mehr als 100 Gäste eingefunden, als der Vorsitzende des CSU Großgemeindeverbandes, Thomas Frölich, die Nominierungs- Versammlung eröffnete. „Schön, dass so viele gekommen sind“, freute sich Frölich und erläuterte den Wahlmodus. Hans Willax leitete die Wahl. Unterstützt wurde er von Regina Burger und Gerlinde Delacroix, die nicht mehr als Stadträtin kandidiert.

Landrat Willibald Gailler sprach vor der Wahl von einer guten Gemeindeentwicklung in Berching, die Stadt habe Vorzeige-Charakter, und er attestierte Eisenreich eine sehr gute Arbeit. Kontinuität und Ortskenntnisse seien wichtig und so setze er weiter auf Eisenreich, der für so eine große Herkulesaufgabe in Berching der richtige Mann sei, sagte Landrat Gailler.

Fairer und sachlicher Wahlkampf

„Wir haben eine gute Stadtratsliste und wir brauchen einen guten Kapitän“, sagte der Fraktionsvorsitzender der CSU im Stadtrat, Andreas Höffler. „Wir möchten die Anstöße und Projekte mit Eisenreich weiterführen“, sagte er und schlug Ludwig Eisenreich als Bürgermeisterkandidaten vor. Ein Gegenkandidat wurde nicht vorgeschlagen.

Im Vorfeld habe es Differenzen gegeben, die in einem klärenden Gespräch einvernehmlich ausgeräumt worden seien. Es sei vereinbart worden, einen fairen und sachlichen Wahlkampf zu führen, betonte Eisenreich eingangs seiner couragierten Rede und gab umfassenden Rechenschaft über die bisherige geleistete Arbeit. Die Gemeinde Berching habe sich vor einigen Jahren ein neues Logo gegeben „Berching – Raum zum Leben.

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Eisenreich leistet Abbitte bei Binder

Nach Angriffen per Mail hat sich Bürgermeister Eisenreich entschuldigt. Sie wollen einen fairen Wahlkampf in Berching führen.

Eisenreich möchte mit diesem Leitspruch alle Menschen ansprechen, die in diesem Raum leben und ihn nutzen, Raum zum Leben für Familien, Jugend und Senioren, für Wirtschaft, Handel und Gewerbe. „Es ist uns gelungen, unsere Versprechen vom Wahlprogramm 2014 zu halten“, konstatierte Eisenreich und erinnerte an ein Bündel von Maßnahmen, die in dieser Zeit umgesetzt worden sind, so im Feuerwehrbereich, in der Stadtentwicklung, in der Dorferneuerung- und Dorfentwicklung, im Straßen- und Wegebau oder bei der Breitbandversorgung. Bildung sei für ihn wichtig und eine Zukunftsaufgabe. Deshalb habe der Stadtrat beschlossen, die Grund- und Mittelschule in Berching am jetzigen Standort neu zu bauen und die Grundschule in Holnstein zu erhalten.

Schulden gesenkt

Eine sparsame Haushaltspolitik gehören zu den Maximen der Philosophie von Eisenreich. Durch eine konsequente und solide Haushalts- und Finanzpolitik habe man die Verschuldung der Stadt Berching um fast zwei Drittel verringert und die Pro-Kopf-Verschuldung sei von fast 1200 Euro auf 370 Euro pro Einwohner weit unter den Landesdurchschnitt gesenkt worden. Trotz des enormen Schuldenabbaus seien seit seinem Amtsantrittmehr als 55 Millionen Euro investiert worden.

Eisenreich bat die CSU-Mitglieder um ein überzeugendes Votum und um das Vertrauen als CSU-Bürgermeister. Mit Spannung gab Wahlleiter Hans Willax anschließend das Wahlergebnis bekannt. Von den 71 Wahlberechtigten votierten 60 mit „Ja“ und neun mit „Nein“. Zwei Stimmen waren ungültig.

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Die Nominierung

  • Kandidat:

    Die CSU schickt wieder Bürgermeister Ludwig Eisenreich ins Rennen. Bei der Nominierungsversammlung würdigten Landrat Willi Gailler und CSU-Fraktionsvorsitzender Andreas Höffler seine Arbeit.

  • Vorfreude: Eisenreich

    möchte weiter für die gute Sache zum Wohle der Großgemeinde Berching kämpfen und er freut sich auf einen spannenden Wahlkampf. (ugu)

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