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Donnerstag, 20. September 2018 26° 1

Freizeit

Entenrennen in Kastl sorgt für viel Spaß

Die Akteure der Bücherei organisierten das lustige Event für die ganze Familie. Es gab auch Preise zu gewinnen.
Von Hans-Jürgen Hennig

Die Enten starteten in der Lauterach. Foto: Hennig
Die Enten starteten in der Lauterach. Foto: Hennig

Kastl.Entenrennen? Wer das hört, der guckt erst einmal ungläubig. Doch es ist wahr. Durch das Büchereiteam und seinen Leiter Georg Dürr wird seit 2014 alle zwei Jahre dieses spaßige Spektakel organisiert. Mit seinem Büchereiteam stand er schon eine Stunde früher vor Ort, damit auch die letzten rennsportbegeisterten Bürger noch eine kleine Rennente für 2,50 Euro kaufen konnten.

Das Büchereiteam hat die kleinen gelben Rennenten nummeriert und in ein Register eingetragen. Teilnehmer des Rennens, die ihre Ente schon vorher gekauft hatten, gaben ihre Enten teilweise reich verziert ab. Kurz vor dem Rennen lagen im Startkorb dann 254 Rennenten, die nur auf den Start warteten. Auf der Brücke über die Lauterach sammelten sich die Entenfans und Entenbesitzer und warteten gespannt auf den Start. Eine über die Lauterach gespannte Startmarkierung und ein gelbes Schlauchboot zeigten den Ort des Starts an. Die Spannung stieg und auf der kleinen Lauterachbrücke war die Begeisterung förmlich zu spüren. Kleine Kinder hüpften vor Freude ungeduldig umher und selbst betagte Omas schauten erwartungsvoll drein.

Dann war es endlich so weit: Der Kastler Herbert Kerschensteiner mit einer bis zur Brust reichenden Fischerhose ausgestattet, stieg um 15 Uhr in die Lauterach. Er hielt den Entensammelkorb hoch zum Zeichen, dass es jetzt losgeht. Die Zuschauer jubelten und er kippte die gelben Rennenten in die Lauterach – das Rennen begann. Die Rennstrecke betrug etwa 300 Meter im schnell fließenden Wasser der Lauterach.

Nach dem Start machten sich die begeisterten Zuschauer sofort auf den Weg zum Ziel. Nach einer Hausecke ging der Weg zurück an die Lauterach, so dass man entlang des Flüsschens dem Verlauf des Rennens verfolgen konnten. Es war spannend, denn das Sprichwort „Die Letzten werden die Ersten sein“ traf auch hier zu. Die zuerst führende Ente blieb am Ufer hängen, eine andere sehr schnelle Ente wurde kurz vor dem Ziel wie magisch von der Holzwand angezogen. Kinder sprangen jubelnd am Ufer umher und auch die Erwachsenen taten geräuschvoll ihre Begeisterung kund.

Dann war es endlich soweit und die Enten wurden im Ziel, schön der Reihe nach, aus dem Wasser gefischt und in die Gewinnerliste eingetragen. Gegen 16 Uhr fand dann die Siegerehrung durch Bürgermeister Stefan Braun statt. Alles in allem war das ein gelungenes und gut organisiertes Fest, das vielen Menschen einen großen Spaß bereitete.

Für das leibliche Wohl sorgten dieses Mal die Verantwortlichen des Kindergartens von Kastl. Hier konnte man Goethes Faust zitieren: „Solch ein Gewimmel möcht‘ ich sehn, Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn. Zum Augenblicke dürft‘ ich sagen: Verweile doch, du bist so schön!

Die Gewinner

Erster Platz: Zoe Stedtner, Gewinn: eine Jahreskarte für das Freibad

Zweiter Platz: Stefanie Marx, Gewinn: eine Jahreskarte für das Freibad

Dritter Platz: Magdalena Reif, Gewinn: ein Buchgutschein im Wert von 20 Euro

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