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Kirche

Er ist der neue Kaplan in Seubersdorf

Der 43-jährige Josef Del Mastro stammt aus Nordrhein-Westfalen. Er soll sich besonders um die Ministranten kümmern.
Von Vera Gabler

Pfarrer Peter Gräff heißt den neuen Kaplan Josef Del Mastro vor der Pfarrkirche St. Gregor in Seubersdorf willkommen Foto: Vera Gabler
Pfarrer Peter Gräff heißt den neuen Kaplan Josef Del Mastro vor der Pfarrkirche St. Gregor in Seubersdorf willkommen Foto: Vera Gabler

Seubersdorf.Schneller als gedacht, nicht erst ab 1. September schon bereits ab 1. Juli bekommt der Pfarrverband Seubersdorf neben Pfarrer Peter Gräff und der Gemeindereferentin Karolina Schmid nun wieder einen weiteren Seelsorger. Am Dienstag hat sich Kaplan Josef Del Mastro bei Pfarrer Gräff vorgestellt. Zum einen lernte der Kaplan bereits die Seelsorgeeinheit kennen, zum anderen konnte Pfarrer Gräff ihm schon den Schlüssel für das Pfarrhaus in Batzhausen übergeben.

Geboren und aufgewachsen ist Josef Del Mastro in Nordrhein-Westfalen, sein bereits verstorbener Vater war Italiener. Im Gespräch mit dem Tagblatt ergänzt der 43-jährige, dass er sich schon in der Kindheit als Ministrant mit der Kirche intensiv beschäftigt habe. Seine Mutter Ulrike gehöre zwar der evangelischen Kirche an, habe ihn aber auch dann unterstützt, als er sich immer mehr mit der Arbeit eines Pfarrers über die Messen hinaus interessierte. „Ohne den Blick auf die Kirche zu verlieren, absolvierte ich eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel und arbeitete einige Jahre in dem Beruf“, berichtet Del Mastro weiter.

Priesterweihe in Eichstätt

Die Zeit mit seinem damaligen Heimatpfarrer Wilhelm Henkenmeier in St. Petri in Hüsten habe ihn so geprägt, dass der Wunsch, Priester zu werden, nie erloschen sei, erinnert sich Del Mastro. So habe er vor 13 Jahren ein Theologiestudium begonnen. Im Mai dieses Jahres empfing Del Mastro im Eichstätter Dom seine Priesterweihe.

Das ist Josef Del Mastro

  • Heimat:

    Er ist vor 43 Jahren in Arnsberg-Hüsten im Sauerland geboren

  • Beruf:

    Nach der Realschule arbeitete er als Einzelhandelskaufmann.

  • Theologiestudium:

    2006 im Studienhaus St. Lambert in Lantershofen mit Abschluss 2010

  • Letzte Seelsorge:

    Von 2017 bis 2019 im Pfarrverband Herrieden-Aurach

„Es war und ist mein Wunsch für andere Menschen da zu sein und mit ihnen Gottes Liebe zu tragen.“ Gerne erinnert sich Del Mastro mit diesen Worten an Domkapitular Josef Blomenhofer, der ihm ein gutes Vorbild gewesen sei. Was nun sein neues Aufgabengebiet, nämlich den Pfarrverband mit zu betreuen, betrifft, so wird er das praktizieren, das ihm gelehrt wurde. Nämlich nicht zu warten, bis die Leute zu ihm kommen, sondern selbst auf die Menschen zugehen. Zu dem Thema Begegnungen fällt Pfarrer Peter Gräff ein, dass man sich im vergangenen Jahr bei der Miniwallfahrt in Rom kurz begegnet sei, ohne zu wissen, dass man nun als Team für die fünf Pfarreien mit neun Kirchenorten zuständig sein werde.

Die Jugend ist sein Schwerpunkt

Gräff ist glücklich darüber, dass er mit Josef Del Mastro wieder ein weiteres Teammitglied bekommen hat. Im ersten Gespräch habe man schon darüber gesprochen, dem Kaplan als Schwerpunkt die Jugendlichen und die Ministranten ans Herz zu legen.

Wichtig für die Gläubigen des ganzen Pfarrverbandes sei aber die Tatsache, dass Pfarrer wie Kaplan ganz unabhängig davon, ob von Seubersdorf oder von Batzhausen aus, für alle Mitmenschen in den Pfarreien Batzhausen, Daßwang, Eichenhofen, Seubersdorf und Wissing tätig sein werden, betont Gräff. Am 6. Juli um 19 Uhr wird Kaplan Josef Del Mastro bei der Messe in Seubersdorf in sein neues Amt eingeführt.

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