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Nachwuchs

Erfinder stellen Projekte vor

Zu „Jugend forscht“ werden Pfleiderer und das Ostendorfer Gymnasium 145 junge Entdecker in Neumarkt willkommen heißen.

Um den Erfindergeist der jungen Leute geht es bei „Jugend forscht“. Foto: Endlein
Um den Erfindergeist der jungen Leute geht es bei „Jugend forscht“. Foto: Endlein

Neumarkt.Zum Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ verwandelt sich Neumarkt am 22. und 23. Februar erneut in eine Hochburg für junge Entdecker und Erfinder. 145 Teilnehmer wollen sich an diesen zwei Tagen mit anderen kreativen Köpfen messen und ihre cleveren Erfindungen präsentieren. „Es ist sehr wichtig junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, denn in diesen jungen Leuten steckt das größte Weiterentwicklungspotenzial für unsere Zukunft. Deshalb wird bei uns jede Idee und jeder Blick über den Tellerrand hinaus ernst genommen und Talente gezielt gefördert“, erklärt Brigitte Frauenknecht, Patenbeauftrage von „Jugend forscht“ und Personalleiterin bei Pfleiderer.

Zum 23. Mal wird die Pfleiderer Deutschland GmbH den Wettbewerb zusammen mit dem Ostendorfer Gymnasium ausrichten und Teilnehmer, Juroren und die Öffentlichkeit in der Kleinen Jurahalle am Volksfestplatz in Neumarkt willkommen heißen.

„Mit Mut und Experimentierfreude den Schritt in die Welt der Wissenschaft wagen“, soll das diesjährige Motto „Spring!“ den Teilnehmern vermitteln. Ein voller Erfolg, wie die Vielfältigkeit der insgesamt 83 eingereichten Projekte zeigt. Von der Biomüllzerkleinerungsmaschine über Sicherheitswattestäbchen bis hin zu einem erweiterbaren Regenschirm gibt es wieder viel zu entdecken, was die Welt bisher in dieser Form noch nicht gesehen hat.

Forschung in jedem Bereich

„Das zeigt erneut, dass Forschung und Weiterentwicklung in jedem Teilbereich unseres alltäglichen Lebens möglich und sinnvoll ist. Wir sind schon sehr gespannt auf die außergewöhnlichen Ideen und vor allem auch die Querdenker, die dahinterstecken“, erzählt Christina Roidl, Lehrerin am Ostendorfer Gymnasium in Neumarkt, die den Wettbewerb leitet.

Von 22 verschiedenen Schulen und Betrieben wurden die unterschiedlichen Projekte eingereicht, wobei der Fachbereich Technik mit 21 Ausarbeitungen dieses Jahr mit Abstand am begehrtesten ist. Danach folgt der Bereich Biologie mit 17 und der Bereich Chemie mit 15 Projekten. Weitere spannende Präsentationen erwarten die Juroren am 22. und 23. Februar aus den Kategorien Arbeitswelt, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik und Physik. Rund 33 Prozent der Teilnehmer sind dieses Jahr weiblich. Sie interessieren sich besonders für den Fachbereich Biologie, in dem sie fast doppelt so häufig vertreten sind, wie ihre männlichen Mitstreiter.

Neben Schülerinnen und Schülern dürfen auch Auszubildende an dem Wettbewerb teilnehmen. Auch dieses Jahr gehen wieder fünf Auszubildende von Pfleiderer mit insgesamt drei Projekten an den Start. Mit der Frässpannschlüssel 4.0, der ergo-height-pinnwand und dem Save Ride System wollen sie sich mit ihren Konkurrenten messen. Sie sind dieses Jahr die einzigen Auszubildenden, die an dem Regionalwettbewerb teilnehmen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn noch weitere Firmen mitmachen würden“ stellt Christina Roidl fest. „Denn es lohnt sich. Die Auszubildenden von Pfleiderer haben schon viele Erfolge gefeiert und für die jungen Leute ist es eine riesen Chance.“

Hier finden Sie weitere Informationen:

Für Besucher

  • Projekte:

  • An beiden Wettbewerbstagen stellen die Teilnehmer ihre spannenden Projekte den kritischen Augen der Jury vor. Danach sind interessierte Besucher herzlich eingeladen in der kleinen Jurahalle am Volkfestplatz in Neumarkt vorbeizuschauen.

  • Besuchszeiten:

  • Sie sind am Donnerstag, 22. Februar von 16 Uhr bis bis 17.30 Uhr und Freitag, 23. Februar von 9.30 bis 13.30 Uhr.

Mit handfester Unterstützung

Während der gesamtem Zeit, von der zündenden Idee bis hin zur Projektpräsentation, werden die jungen Forscher stets von engagierten Lehrkräften betreut. Eine Aufgabe, die es in sich hat, weiß Andreas Götz, Leiter der Ausbildung bei Pfleiderer: „Natürlich ist es sehr zeitaufwendig und oft geht es erst nach Feierabend richtig los. Dann heißt es motivieren, aufbauen und den Fokus in die richtige Richtung lenken. Doch schlussendlich macht es auch jede Menge Spaß zu sehen, wie sich die jungen Leute weiterentwickeln und kleine und große Erfolge feiern.“ Seit mittlerweile 21 Jahren stellen die Kolleginnen und Kollegen von Pfleiderer die nötigen Ressourcen zur Verfügung, damit ihre Auszubildenden an „Jugend forscht“ teilnehmen können.

Ohne die gute Betreuung durch die Lehrer würden vermutlich einige Teilnehmer in der großen weiten Welt der Wissenschaft den Überblick verlieren und schlimmstenfalls frühzeitig aufgeben.

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