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Vortrag

Everest-Bezwinger berichtete

Peter Habeler machte sich einen Namen mit spektakulären Erstbesteigungen. Nun berichtete er von seinem bewegten Leben.
von Franz Guttenberger

Der Bergsteiger Peter Habeler war zu Gast bei der Nepalhilfe in Beilngries.  Foto: Barbara Gindl/apa/dpa
Der Bergsteiger Peter Habeler war zu Gast bei der Nepalhilfe in Beilngries. Foto: Barbara Gindl/apa/dpa

Beilngries.Der weltberühmte Alpinist und Bergprofessor aus Mayerhofen im Zillertal, Peter Habeler, hielt für die Nepalhilfe Beilngries einen Vortrag über sein Leben, die Berge und die höchsten Wände dieser Welt. Habeler wurde unter anderem für die Erstbesteigung des Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff berühmt. In Beilngries berichtete er für die Nepalhilfe.

Im Haus des Gastes konnte Michael Rebele, Gründungsmitglied der Nepalhilfe, gut 200 Zuhörer begrüßen. „Hut ab vor der Nepalhlife Beilngries“, sagte Habeler eingangs und würdigte die Leistungen der Nepalhilfe, die er als einmalig bezeichnete. Daher gelte für ihn: „Wenn die Nepalhilfe Beilngries ruft, dann kommt man einfach.“

Weiter erklärte Habeler: „Klettern hält jung, aber du musst immer höllisch aufpassen.“ Der 77-Jährige ist auch heute noch top durchtrainiert, kein Gramm Fett ist ihm anzusehen und noch immer ist er mit dem Besteigen der Berge beschäftigt. Seine Heimatberge im Zillertal faszinieren ihn weiterhin. Dort ist er aufgewachsen. Mit acht Jahren war er schon in den Bergen unterwegs.

Eindrucksvoll schilderte Habeler in Beilngries seine Erfahrungen unterwegs auf den höchsten Gipfeln dieser Erde. Der staatlich geprüfte Berg- und Skiführer bestieg 1974 in einer Rekordzeit mit Reinhold Messner die Eiger Nordwand und ebenfalls mit Messner 1978 den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest. „Wenn ich diesen Berg besteige, dann mit dir“, soll Messner damals zu Habeler gesagt haben. „Du brauchst im Leben als Bergsteiger wie auch sonst gute Partner, und die hatte ich“, sagt Habeler in Beilngries.

Ein jede Berg habe für ihn Mystik. Fünf Achttausender hat er schon bezwungen. Er war in der ganzen Welt unterwegs, in Kalifornien, in den Anden oder in den Rocky Mountains. Der Beifall der interessierten Zuhörer in Beilngries war am Ende riesengroß.

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