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Soziales

Fairtrade-Schule in Holzheim

Zum zweiten Mal darf sich die Grundschule mit dem Titel Fairtrade schmücken. In Neumarkt ist sie ein Vorreiter.

Die Grundschule Holzheim hat die zweite Rezertifizierung zur Fairtrade Schule mit Bravour durchlaufen. Foto: Andrea Hiltl
Die Grundschule Holzheim hat die zweite Rezertifizierung zur Fairtrade Schule mit Bravour durchlaufen. Foto: Andrea Hiltl

Neumarkt.An der Grundschule Holzheim gibt es Anlass zum Feiern – auch wenn das Ergebnis der zweiten Titelüberprüfung zur Fairtrade Schule für die Beteiligten keine wirkliche Überraschung war. Die Schule und allen voran die Steuerungsgruppe „Team Eine Welt“, besetzt aus Eltern, Schülern und Lehrern, haben die Kriterien für den Titel zum dritten Mal erfolgreich belegen können. Damit darf sich die Schule für weitere zwei Jahre als Fairtrade Schule auszeichnen.

Bereits 2015 hat sich die Grundschule Holzheim erstmals erfolgreich um den Titel beworben und ist damit zur ersten Fairtrade-School in Neumarkt und zur 315. in der deutschlandweiten Kampagne geworden.

So wird man Fairtrade Schule

Inzwischen gibt es im Bundesgebiet über 370 Schulen, die an der gleichnamigen Kampagne von Transfair Deutschland e. V. teilnehmen. Dazu müssen die engagierten Schulen fünf Kriterien erfüllen, um den Titel zu erhalten und wie die Grundschule Holzheim auch behalten zu dürfen. Belegt wird das Engagement der jeweiligen Schule dann durch die Berichterstattung in einem Blog (http://blog.fairtrade-schools.de/).

Fünf Kriterien

  • Modus: Um sich Fairtrade Schule nennen zu dürfen, müssen die Schulen fünf Kriterien erfüllen.

  • Aufgaben: Dazu gehört unter anderem der Verkauf von mindestens zwei fairen Produkten an der Schule. Außerdem soll das Thema fairer Handel Teil des Unterrichts sein. Zudem muss ein Steuerungsteam gebildet werden, das sich um die Aktivitäten des fairen Handels in der Schule kümmert.

Die Grundschule Holzheim hat nun erneut alle diese Kriterien erfüllt. Egal ob es der selbst gemachte Adventskalender mit fair gehandelter Schokolade, der Projekttag für alle Klassen zum Thema „TUN-Aktion“, ein besonderer Kleidertausch, der Besuch des Bengalen Jabber Abdullhs mit seinen Berichten zur Schule in Bangladesch oder der jährliche Spendenlauf ist, dessen gesammelte Gelder zum Teil einer Schule für Textilarbeiterkinder in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka zugutekommt: Der Faire Handel ist inzwischen genau wie der Umweltschutz zu einem zentralen Anliegen der Holzheimer Schüler über das gesamte Schuljahr hinweg geworden.

Rektorin Andrea Hiltl freut sich über die erneute Auszeichnung und hat mit ihrem Team auch in den kommenden zwei Jahren weiter viel vor in Sachen fairer Handel – man darf also gespannt bleiben, wie die Kampagnen mit Leben und Inhalten sowie Zielen des fairen Handels mit einer noch lauteren Stimme in die Gesellschaft getragen werden.

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