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Region Neumarkt
Mittwoch, 18. Juli 2018 28° 2

Überraschung

Festwirtin spendiert der Stadt Wappen

Weil die Familie Härteis zum dritten Mal auf dem Volksfest aktiv war, malte Bine Härteis ein besonderes Geschenk.
Von Franz Guttenberger

Bine Härteis mit dem Wappen. Foto: Guttenberger
Bine Härteis mit dem Wappen. Foto: Guttenberger

BERCHING.Marco Härteis und sein Team waren heuer zum dritten Mal Volksfestwirt in Berching. Zum Jubiläum hatte die Festwirt-Gattin Bine Härteis eine Überraschung bereit. Zum Dank für drei Jahre gute Zusammenarbeit mit der Stadt Berching überreichte sie zum Ausklang des Volksfestes an Bürgermeister Ludwig Eisenreich ein prächtiges Wappen der Stadt Berching.

Das Wappen hatte sie selbst gemalt, die Idee kam auch von ihr. Bine Härteis hat ein Faible für das Malen. Auch die Gestaltung des Zeltes und der Anlagen des Unternehmens Härteis tragen ihre Handschrift. Das Wappen der Stadt Berching hat sie auf eine Holzplatte gezeichnet, die Volksfestreferent Christian Meissner angefertigt hatte. Als Technik verwendete sie Acryl verwendet.

Es handelt sich bei dem Wappen nicht um das derzeitige Wappen der Stadt, sondern um ein Wappen vor der Säkularisation im Jahr 1806. Bis zur Säkularisation gehörte Berching zum Hochstift Eichstätt. Danach kam Berching zu Bayern. Erstmals wurde Berching 1314 als Stadt bezeichnet. Das älteste Siegel ist aus dem Jahr 1320. Damals hatte das Wappen einen Bischof mit zwei gekreuzten Stäben. Und danach hat sich die Künstlerin Härteis gehalten. Heute hat der Bischof nur einen Stab.

Bürgermeister war begeistert

Bürgermeister Ludwig Eisenreich zeigte sich begeistert von dem Geschenk. Nachdem auch Nachbarbürgermeister Alexander Anetsberger das Wappen gesehen hatte, zeigte er sich auch dieser beeindruckt und so hofft er auch auf ein Wappen für Beilngries von Bine Härteis.

Die Familie Härteis ist auch dieses Jahr im September beim Volksfest Beilngries als Festwirt verpflichtet worden. Bei Bine Härteis fehlt beim Vornamen eigentlich das „i“. Sie nämlich verkörpert die fleißige Biene und ist ständig auf der Suche nach neuen Ideen. An Ideen habe es ihr noch nie gefehlt. Festwirt-Gattin zu sein ist keine leichte Aufgabe. Man stehe im Blick der Öffentlichkeit. Bine Härteis fühlt sich wohl als Festwirt- Gattin , sie freut sich auf jedes Volksfest.

In jungen Jahren nach Neumarkt

In Krefeld am Niederrhein in Nordrheinwestfalen geboren gaben ihr die Eltern bei der Taufe den Vornamen Sabine. Aber sie nannten sie immer nur Bine und der Name ist ihr auch bis heute geblieben. In jungen Jahren kam sie nach Neumarkt, machte das Abitur und studierte anschließend einige Semester Betriebswirtschaft.

Härteis: „ Aber das war nicht mein Ding.“ Sie hatte schon immer ein Faible fürs Malen und Ideen zu entwickeln und so entschloss sie sich einen kreativen Handwerksberuf zu erlernen um Ideen einbringen zu können. Und so stieg sie in Mode und Design ein.

Bine Härteis

Hobbys: Neben Malen gehören auch Schriftarten zu ihren Hobbys. Verschiedene Schriften beherrscht sie, insbesondere die fette Fraktur bevorzugt sie. Und so beschriftet sie die Festzelte und die Festwägen mit verschiedenen Schriftzügen.

Logo: Auch das Härteis-Logo hat sie selbst entworfen. Und seit einem Jahr gibt es auch jedes Jahr neue Volksfest- Sticker. Sie übernimmt auch das Marketing.

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