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Wahl

FGG nominiert Heike Regnet

Freystadt-Gemeinsam-Gestalten stellt ihre Liste neu auf – und geht nun mit einer Bürgermeisterkandidatin ins Rennen.

Die Liste der FGG Freystadt-Gemeinsam-Gestalten wird Heike Regnet (vorne, 3.v.r.) als Bürgermeisterkandidatin anführen.  Foto: Gerhard Regnet
Die Liste der FGG Freystadt-Gemeinsam-Gestalten wird Heike Regnet (vorne, 3.v.r.) als Bürgermeisterkandidatin anführen. Foto: Gerhard Regnet

Möning.Nach dem der erste Wahlvorschlag der FGG (Freystadt-Gemeinsam-Gestalten) wegen inhaltlicher Differenzen beim Festlegen des Wahlprogramms zurückgezogen wurde, wartete die FGG nun bei der zweiten Nominierungsversammlung mit einer Überraschung auf: Heike Regnet wird als Bürgermeisterkandidatin die Liste anführen.

13 Kandidaten werden am 15. März ins Rennen um die Stadtratsmandate gehen, darunter auch die beiden FGG-Stadträte Renate Großhauser und Fabian Seitz. „Demokratie bedeutet für mich, in einem Gremium um die beste Lösung für ein Projekt zu ringen, um letztlich auch einen guten Beschluss fassen zu können. Und dieser sollte dann auch umgesetzt werden“, sagte Heike Regnet bei der Nominierungsversammlung im Pfarrheim am Sonntag. Freystadt voranzubringen, lautet ihr erklärtes Ziel.

Mehr Transparenz ist wichtig

Renate Großhauser blickte zurück auf die Anfänge der FGG. „Bürgerdialog, transparente Informationspolitik und zukunftsorientierte Schul- und Bauleitplanung waren wichtige Ziele bei der Gründung der Wählergemeinschaft zur Kommunalwahl 2014.“ Vor allem sei es darum gegangen, die Bürger mehr an politischen Themen zu beteiligen. Großhauser war vor sechs Jahren mit der neuen Liste als Bürgermeisterkandidatin angetreten. Drei Stadtratssitze gingen an die FGG.

„Seit unserer Wahl haben wir uns für die Belange der Bürger eingesetzt“, sagte Fabian Seitz. „Und das wollen wir auch in den nächsten sechs Jahren im Stadtrat tun.“ Viele Themen wurden in der letzten Legislaturperiode entschieden, jedoch nicht alles auch umgesetzt. Handlungsbedarf gebe es noch in vielen Bereichen. Stichpunkte waren die Jugendarbeit, die Ausweisung von Baugebieten oder auch der Bau beziehungsweise die Erweiterung und Ertüchtigung von Feuerwehrhäusern.

Kandidaten der FGG

  • Die Listenkandidaten :

    1. Heike Regnet, 2. Fabian Seitz, 3. Renate Großhauser, 4. Yvonne Regnet, 5. Tom König, 6. Karin Klinger, 7. Josef Ulrich, 8. Janine Feierler, 9. Michael Moßburger, 10. Petra Klinger, 11. Richard Großhauser, 12. Johannes Steinbauer, 13. Regina Seitz

  • Bürgermeisterkandidatin:

    Heike Regnet aus Möning, Jahrgang 1965, verheiratet, drei erwachsene Kinder, drei Enkel, Redakteurin

Mehr Transparenz in der Gemeindepolitik zu erreichen, sei nach wie vor das vorrangige Ziel der FGG-Räte. „Schon seit mehr als 35 Jahren bin ich, bedingt durch meinen Beruf als Redakteurin, in Sachen Gemeindepolitik am Ball“, sagte Heike Regnet bei ihrer Vorstellung. „Ich war in der Vergangenheit durch meine Arbeit natürlich auch in vielen anderen Stadt- und Gemeinderäten im gesamten Landkreis bei Sitzungen anwesend und habe hier gesehen, dass es unterschiedlichste Möglichkeiten gibt, Projekte anzugehen und Ziele umzusetzen. Auch in Freystadt ist es an der Zeit für frischen Wind im Rathaus.“

Wahlkampf mal anders

Einig waren sich alle Kandidaten, dass man nicht Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein fordern könne, um dann mit unzähligen Plakaten und noch mehr Flyern das Gegenteil zu tun. Der Wahlkampf soll daher bei der FGG insbesondere in den sozialen Medien eine große Rolle spielen. Zugleich möchte man damit die jungen Menschen in der Großgemeinde erreichen. An Themen mangelt es nicht. Im Fokus steht unter anderem die Jugend- und Generationenpolitik.

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