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Kultur

Filmfieber an der frischen Luft

Das Mobile Kino zeigt in Altdorf ab 29. August zehn Filme. Darunter sind auch aktuelle erfolgreiche deutsche Produktionen.

Im Open Air Kino laufen die Filme bei Einbruch der Dunkelheit. Foto: Christoph Raithel
Im Open Air Kino laufen die Filme bei Einbruch der Dunkelheit. Foto: Christoph Raithel

Altdorf.Zum Ausklang des Sommers zieht das Mobile Kino nach Altdorf. Dieses Jahr wird die Leinwand wieder im neuen Schulhof des Wichernhauses aufgestellt. Zehn Filme aus dem vergangenen Kinojahr sind im Gepäck, die alle besondere oder man möchte eher sagen spezielle Lebensumstände der Protagonisten widerspiegeln. Es geht mehrmals nach Frankreich, zur Met-Gala nach New York und mit dem Eberhofer Franz nach Bayern, dieses mal in die Landeshauptstadt München. Es ist mal lustig, mal traurig und oft erleben die Besucher einen unglaublichen Lebensmut.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 29. August, „Der Junge muss an die frische Luft“ (Deutschland 2018, 100 Min., ab 6). Ruhrpott 1972: Hans-Peter wächst geborgen bei seiner fröhlich-feierwütigen Verwandtschaft auf. Sein Talent, andere zum Lachen zu bringen, baut er, als seine Mutter nach einer Operation immer bedrückter wird, immer weiter aus und so wird aus ihm einer der größten Entertainer Deutschlands: Hape Kerkeling.

Der Spielort

  • Adresse:

    Wichernhaus, neuer Schulhof; Eingang über Willstraße oder durch das Wichernhaus

  • Eintritt:

    9 Euro, ermäßigt 8 Euro; Karten an der Abendkasse und online unter www.mobileskino.de

  • Einlass:

    Ab 19 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr nach Einbruch der Dunkelheit. Es gibt vor Ort gekühlte und heiße Getränke und Snacks.

  • Plätze:

    Bestuhlt, freie Platzwahl; Vorstellungen bei jedem Wetter

Buntes Programm

Am Freitag, 30. August, folgt „25 km/h“ (Deutschland 2018, 116 Min, ab 6). Die grundverschiedenen Brüder Georg und Christian sehen sich nach 30 Jahren auf der Beerdigung ihres Vaters erstmals wieder. Nach einer durchzechten Nacht erinnern sie sich an ihren Jugendtraum: Einmal mit dem Mofa quer durch Deutschland!

Christian Clavier und Chantal Lauby spielen Hauptrollen in dem Kinofilm „Monsieur Claude“. Foto: Neue Visionen/dpa
Christian Clavier und Chantal Lauby spielen Hauptrollen in dem Kinofilm „Monsieur Claude“. Foto: Neue Visionen/dpa

„Monsieur Claude 2“ (Frankreich 2019, 99 Min, ab 0) läuft am Samstag, 31. August. Den ersten Schock haben Claude und Marie ganz gut verdaut. Doch nun wollen alle vier Töchter dem Land den Rücken kehren. Das Ehepaar setzt alle Hebel in Bewegung, um das zu verhindern.

Ein großer Justizskandal

Am Sonntag, 1. September, läuft „Der Fall Collini“ (Deutschland 2019, 112 Min., ab 12). Die Chancen stehen nicht gut für den jungen Strafverteidiger Caspar Leinen, als er das Pflichtmandat für den 70-jährigen Italiener Fabrizio Collini bekommt. Nicht nur der renommierte Staatsanwalt Mattinger, auch die Tatsache, dass Collini zu seinen Motiven für den Mord an dem Großindustriellen Meyer schweigt, erschweren Leinens Arbeit. Seine Recherchen konfrontieren ihn nicht nur mit seiner eigenen Vergangenheit, sondern auch mit einem der größten Justizskandale Deutschlands.

Liebe

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„Die Goldfische“ (Deutschland 2019, 123 Min., ab 12) sind am 2. September an der Reihe. Portfolio-Manager Oliver ist reich, schnöselig und skrupellos, bis ein Autounfall sein Leben entscheidend verändert. In der Reha baut der Querschnittsgelähmte Kontakt zur Behindertengruppe von nebenan auf, die hat nämlich das bessere W-LAN. Bei einem gemeinsamen Ausflug in die Schweiz will Oliver mit ihrer Hilfe sein Schließfach plündern, bevor ihm die Steuerfahndung auf die Schliche kommt.

Protest gegen die Gestapo

Am 3. September läuft „Der Trafikant“ (Österreich, Deutschland 2018, 114 Min, ab 12). 1937 geht der junge Franz in Wien in die Lehre beim Trafikanten Trsnjek. Unglücklich verliebt in die flatterhafte Böhmin Anezka sucht er Rat beim 82-jährigen Sigmund Freud. Als Freud nach England migriert und sich die Lage in Wien zuspitzt, wird Trsnjek von der Gestapo abgeholt und stirbt in der Haft. Franz leidet unter seiner unerfüllten Liebe und dem Tod seines Vorgesetzten und hisst als Protest die Hose des toten Trafikanten vor dem Gestapohauptquartier.

Weitere Filme: 4. September: „Gegen den Strom“ (Island, Frankreich 2018, 101 Min, ab 6); 5. September: „mid90s“ (USA 2018, 85 Min, ab 12); 6. September: „Green Book“ (USA 2018, 131 Min, ab 6); 7. September: „Leberkäsjunkie“ (Deutschland 2019, 90 Min, ab 12).

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