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Fliegen

Fliegern stellt sich die Zukunftsfrage

Der Fortbestand des Flugplatzes war das große Thema. Es gibt aber schon Pläne, für eine Zeit nach dem Neumarkter Flugplatz.
von Helmut Sturm

Die Piloten mit der neuen Führung der Flugsportvereinigung Foto: Sturm
Die Piloten mit der neuen Führung der Flugsportvereinigung Foto: Sturm

Neumarkt.Der Vorsitzender der Flugsportvereinigung Neumarkt, Chris Brandl, informierte die Mitglieder bei der jüngsten Jahresversammlung über den erfolgreichen Verlauf des vergangenen Jahres. Insgesamt gab es 1100 Flugbewegungen auf dem Platz. Allein 200 davon waren laut Brandl Gäste, die von der City-Nähe des Platzes begeistert gewesen seien. Dies sei eine Verdoppelung zum letzten Jahr gewesen.

Stadtpolitik

Flieger kämpfen für Neumarkts Flugplatz

Die Flugsportvereinigung sieht im Flugplatz einen Standortfaktor für Neumarkt. Das Rathaus ist hingegen skeptisch.

Die Neumarkter Flieger hätten zudem erfolgreich dazu beitragen können, den verbotenen Tiefflug eines Düsen-Jets über Neumarkt mit dem Luftfahrtamt aufzuklären. „Es war keiner von uns.“

Eine der drängendsten Fragen war jedoch: Wie geht es mit dem Flugplatzgelände in der Nürnberger Straße weiter? Brandl berichtete von Gesprächen mit der Stadt. „Wir haben unsere Ideen vorgestellt, wie das Flugplatzgelände im Rahmen der zukünftigen Stadtentwicklung im Einvernehmen mit den Anliegern weiter bestehen könnte. Wie ein friedliches Miteinander in der Frischluftschneise der Stadt trotz Bebauung aussehen könnte. Unsere Ideen wurden gut aufgenommen, eine Entscheidung dazu gab es aber nicht.“

Als Alternative, falls der Flugplatz ein Ende findet, steht eine Fusion mit den Fliegerfreunden auf dem Ottenberg im Raum. Gespräche laufen auch mit Fliegern aus der Region um Berching. Ebenfalls vorstellbar wäre ein anderes Gelände in Neumarkt. „Menschlich und fliegerisch am interessantesten wäre eine Fusion mit Ottenberg. 100 Prozent der Piloten sind dafür.“

Egfried Trautenberg berichtete von insgesamt 27 Flügen der Luftrettungsstaffel zur frühzeitigen Erkennung von Waldbränden inklusive der Schulung für Piloten. Eine unbeanstandete Kassenführung führte zur Entlastung des Vorstandes. Fix über die Bühne ging die Neuwahl des Vorstandes: 1. Vorsitzender Klaus Weiß, 2. Vorsitzender Reinhard Hierl, Kassier Wolfgang Götz und Schriftführer Peter Schmidt.

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