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Freibad öffnete wieder bei nur zwölf Grad

Mit strengen Corona-Auflagen hat auch das „Berle“ wieder aufgemacht. Maximal dürfen sich 310 Besucher aufhalten.
Von Franz Guttenberger

Bademeister Ralf Thiel (links) und Bürgermeister Ludwig Eisenreich bewunderten den kräftigen Hechtsprung von Azubi Daniel Billner ins Freibad-Becken.  Foto: Franz Guttenberger
Bademeister Ralf Thiel (links) und Bürgermeister Ludwig Eisenreich bewunderten den kräftigen Hechtsprung von Azubi Daniel Billner ins Freibad-Becken. Foto: Franz Guttenberger Foto: Franz Guttenberger

Berching.In vielen Bädern begann am Montag die Freibadsaison. Für die Besucher gelten in der Badesaison überall strenge Auflagen. So auch in Berching. Aufgrund der Vorgaben der Infektionsschutzverordnung, insbesondere aufgrund der Corona-Pandemie, dürfen deutlich weniger Besucher gleichzeitig ins Bad als zuvor.

Am Montag eröffneten Bürgermeister Ludwig Eisenreich und Bademeister Ralf Thiel die Freibadsaison. Bei einer Wassertemperatur von 24 Grad Celsius und nur zwölf Grad Lufttemperatur sprang Azubi Daniel Billner mit einem kräftigen Sprung als erster ins Wasser. Das Außenbad in Berching hat eine Größe von 25 mal 15 Metern. Der Innenbereich bleibt komplett bis auf weiteres gesperrt. „Wir sind auch für Innen gerüstet“, sagte Thiel, sofern die Corona-Lockerungen es zulassen.

Strenge Maßgaben sind natürlich auch in Berching zu erfüllen. Insgesamt dürfen sich maximal 310 Besucher im Freibadbereich gleichzeitig aufhalten. Im Becken selbst sind nur 37 Gäste erlaubt. Das Becken ist abgeteilt. Zwei Bahnen stehen für Schwimmer zur Verfügung. Thiel: „Das wird und muss von uns auch streng beobachtet werden.“

Beim Betreten an der Kasse ist ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Zu Besuchern, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, gilt nach wie vor ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Im Innenbereich des Bades stehen keine Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Jedoch sind im Freibadbereich zum Schwimmbecken zwei Kaltduschen vorhanden. Im Außenbereich ist auch eine Umkleidekabine vorhanden.

Am besten kommt man jedoch bereits in Badekleidung, empfiehlt das Team vom Berle-Bad. Es gibt keine Schwimm- oder Gymnastikkurse. Auch Vereine, wie zum Beispiel die Wasserwacht, können kein Training abhalten. Der Aufenthalt im Freibad ist auf maximal 2,5 Stunden begrenzt. Der Einlass von Kindern unter 14 Jahren ist nur in Begleitung eines Elternteils oder für die Betreuung zuständigen Erwachsenen erlaubt. Beim Betreten des Bades müssen die Badegäste die Kontaktdaten angeben. Die Daten werden nur für die Rückverfolgung einer möglichen Infektionskette aufbewahrt. Danach werden die Daten nach vier Wochen vernichtet.

Das Team des Berle-Bades und Bürgermeister Ludwig Eisenreich hoffen, dass bald auch der Innenbereich wieder freigegeben wird. Beim Eintritt in die Schwimmhalle fällt der Blick zuerst auf die 50 Meter lange Wasserrutsche, die sich in der Mitte der Schwimmhalle befindet, und bis März die Herzen vieler Kinder und Jugendlicher erfreute. Neben der Rutsche ist das Sportbecken und im Anschluss ein Wintergarten mit Wärmebank und Liegemöglichkeiten. Das Sportbecken, mit sechs Wettkampfbahnen ausgestattet, ist 15 mal 25 Meter groß. Durch den Hubboden kann ein Teil der Wassertiefe des Beckens für Nichtschwimmer je nach Bedarf stufenlos von 30 Zentimetern bis 1,80 Meter Tiefe gesteuert werden.

Erlebnisbad „Berle“

  • Ersatz:

    Nach einer Durststrecke von sieben Jahren konnte 1998 das Erlebnisbad „Berle“ unter Bürgermeister Albert Löhner eröffnet werden.

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