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Politik

Freie Wähler in Freystadt nominieren

Im März stellen sich 20 Kandidaten zur Wahl. Die Liste führt Bürgermeisterkandidat Thomas Pietsch an.
Von Heike Regnet

Die Freien Wähler Freystadt gehen mit 20 Kandidaten ins Rennen; die Liste führt Bürgermeisterkandidat Thomas Pietsch (vorne 5.v.li.) an.  Foto: Regnet
Die Freien Wähler Freystadt gehen mit 20 Kandidaten ins Rennen; die Liste führt Bürgermeisterkandidat Thomas Pietsch (vorne 5.v.li.) an. Foto: Regnet

Freystadt.Bürgermeisterkandidat Thomas Pietsch wird die Liste der Freien Wähler Freystadt zur Kommunalwahl im März anführen. 20 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Einstimmig wurden hierzu bei der Nominierungsversammlung am Sonntag im Haus Franziskus die Beschlüssen gefasst.

„Der Ortsverband Freystadt ist gut aufgestellt“, lobte Kreisvorsitzender Günter Müller. Ziel der Freien Wähler bei der Kommunalwahl müsse das Erreichen von Mehrheiten in den Gremien sein, um bei der künftigen Arbeit politische Akzente setzen zu können.

Matthias Penkala blickte auf die vergangene Legislaturperiode im Freystädter Stadtrat zurück. Viele Themen wurden diskutiert und beschlossen, doch zu oft mangelte es an der Umsetzung. Es gebe noch viel zu tun. Beim Klimaschutz müsse eine Gemeinde Vorreiter sein. Benötigt werde zudem ein Verkehrskonzept für Freystadt. Wichtige Themen sind auch der Straßenunterhalt und der soziale Wohnungsbau, ebenso die Stromtrasse, die die Freien Wähler ablehnen.

„Liste auf Augenhöhe mit CSU“

Sachbezogene und ideologiefreie Politik haben sich die Freien Wähler auf ihre Fahne geschrieben. Auch im Stadtrat vor Ort habe man immer konstruktiv mitgearbeitet. „Zur Kommunalwahl im März treten wir mit einer sehr guten Liste an, einer Liste auf Augenhöhe mit der CSU“, stellte Penkala erfreut fest.

Die absolute Mehrheit zu erlangen, sei aber nicht das Ziel. In den letzten Monaten habe sich nach der Änderung der Mehrheitsverhältnisse im Frey-städter Stadtrat gezeigt, dass Themen nun richtig diskutiert wurden. „Das ist gut für die Demokratie.“ Da bei der Wahl im März nun fünf Listen in der Gemeinde antreten, sei klar, dass der Stadtrat bunt werde.

Die Kandidaten

  • Plätze eins bis zehn:

    Thomas Pietsch, Matthias Penkala, Hans Gerngroß, Stephan Regensburger, Robert Hackner, Robert Schlirf, Andreas Gerngroß, Alexander Samen, Matthias Bauer, Tobias Schön

  • Plätze elf bis 20:

    Gertraud Rupp, Thomas Deß, Reinhard Meixner, Matthias Emmerling, Christian Brunner, Markus Wild, Adnan Ünal, Judith Gerngroß, Melisa Ünal, Jürgen Schöll (nrt)

Mit Versammlungsleiter Sebastian Schrafl wurden im Anschluss die Beschlüsse zur Wahl gefasst. Einstimmig fiel das Votum der Versammlung für die vorbereitete Kandidatenliste aus. Drei Frauen und 17 Männer werden sich zur Wahl stellen (siehe Infokasten). Ersatzkandidaten sind Matthäus Körner und Marco Lutter.

Vor Ort war auch Landratskandidat Sebastian Schauer, der über seine Themen im Wahlkampf informierte. Vor allem die Unterstützung und Förderung des Ehrenamts will er künftig in den Fokus rücken. Politische Bildung, junge Leute mit einbinden und eine Begegnung auf Augenhöhe waren weitere Stichpunkte. „Ein Landrat hat nicht nur repräsentative Aufgaben, sondern sollte mit seinen Abteilungen auch Visionen für die Zukunft entwickeln“, betonte Schauer.

Von Familie bis Energiepolitik

Freystadts Bürgermeisterkandidat Thomas Pietsch dankte allen Kandidaten, die sich im März zur Wahl stellen. Viele Themen werde er im Wahlkampf ansprechen. Stichpunkte waren unter anderem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Betreuungsangebote, die Förderung von Jugend und Senioren oder auch die Ausweisung von Baugebieten und der Bau von Sozialwohnungen. Hier bestehe in Freystadt großer Nachholbedarf. Zudem bedarf es nachhaltiger Energiepolitik und innovativer Verkehrskonzepte.

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