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Demokratie

Freie Wähler in Velburg wollen Vielfalt

20 Kandidaten stellen sich in Velburg der Stadtratswahl im März. Bei der Nominierung wurde viel Zuversicht geäußert.
Von Wolfgang Schön

Die Kandidaten der FW möchten die Plätze im Velburger Stadtrat erobern. Foto: Wolfgang Schön
Die Kandidaten der FW möchten die Plätze im Velburger Stadtrat erobern. Foto: Wolfgang Schön

VELbuRG.„Freie Wähler Bayern“ – unter dieser Bezeichnung und mit Platz 3 auf der Wählerliste für die Stadtratsmandate wird die Gruppierung der Freien Wähler aus dem Gemeindebereich Velburg bei der Kommunalwahl im März kommenden Jahres antreten.

Am Donnerstagabend erfolgte bei der Zusammenkunft im Gasthof „Zur Post“ die offizielle Nominierung für die 20 Stadtratskandidaten.

Vereinigung als starker Pfeiler

Wie schon beim zuvor nominierten Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler erfolgte auch hier die Aufstellungsversammlung unter dem Dach der Kreisvereinigung Neumarkt der Freien Wähler, was zur Folge hatte, dass auch hier nur die Mitglieder in der Kreisvereinigung aus dem Gemeindebereich stimmberechtigt waren. Die Wahlleitung hatte der FW-Kreisvorsitzende Günter Müller inne, der die Freien Wähler Velburg einen starken Pfeiler im Konstrukt der Kreisvereinigung nannte.

Die Kandidaten

  • Plätze 1 bis 10:

    1. Johann Karg Velburg; 2. Erwin Gradl, Velburg; 3. Stefan Segerer, Hollerstetten; 4. Martin Federhofer, Unterweickenhof; 5. Albert Pürzer, Oberwiesenacker; 6. Johannes Oettl, Finsterweiling; 7. Sabine Kastner, Rammesberg; 8. Andreas Mederer, Deusmauer; 9. Marina Scheuerer, Velburg; 10. Sebastian Danner, Günching;

  • Plätze 11 bis 20:

    11. Robert Stigler aus Harenzhofen; 12. Marc Kenty, Velburg; 13. Stefan Bruckschlegel, Prönsdorf; 14. Markus Ferstl, Velburg; 15. Joachim Horner, Velburg; 16. Jürgen Sporer, Freudenricht; 17. Peter Spieß, Oberweickenhof; 18. Jonas Pürzer, St. Wolfgang; 19. Stefan Maget, Dantesdorf; 20. Beate Höß Deusmauer. (pwa)

Angeführt wird die Liste vom Bürgermeisterkandidaten Johann Karg, dahinter reihen sich, soweit diese wieder kandidieren, die aktuell schon im Stadtrat befindlichen Mandatsträger der Freien Wähler ein, auf Platz 7 folgt mit Sabine Kastner aus Rammersberg die erste von den drei Frauen auf der Liste. Auf eigenen Wunsch auf Platz 20 und damit letzten Platz schließt die Velburger FW-Vorsitzende Beate Höß aus Deusmauer die Kandidatenliste ab. „Ich bin überzeugt, dass wir hervorragende Kandidaten ins Rennen um die Stadtratsmandate schicken“, äußerte die Vorsitzende Höß und begründete ihre Zuversicht mit der Zusammensetzung der Liste. Hier sind nicht nur Kandidaten aus allen Gemeindeteilen vertreten (erstmals in dieser Kompaktheit bei den Freien Wählern), es werden auch alle Altersschichten abgedeckt (19 bis 70 Jahre alt) und auch der Mix aus beruflicher Tätigkeit und ehrenamtlichen Engagement rechtfertigt für Beate Höß diese Zuversicht. Als absolutes Ziel, was die Stadtratswahl anbelangt, gab Höß die Losung aus, „es dürfe keiner Partei mehr gelingen, die absolute Mehrheit der Mandate zu gewinnen, damit schon von vorne herein ein „allein entscheiden“ wie in den zurückliegenden Velburger Wahlperioden nicht mehr möglich wird. „Dann werden wir auch in Velburg eine offenere Zusammenarbeit unter den gleichen Voraussetzungen für alle Stadträte haben und damit auch einen verbesserten Politikstil“, zeigte sich die Vorsitzende überzeugt.

100 Kandidaten für 20 Plätze

Auch der Kreisvorsitzende Günter Müller äußerte sich sehr zuversichtlich, was die Kandidatenzusammensetzung anbelangte. Schon jetzt ist abzusehen, dass sich in Velburg deutlich über 100 Kandidaten um die 20 Stadtratsplätze bewerben, das sei gelebte Demokratie. Auch der Bürgermeisterkandidat Johann Karg nannte die Liste ein starkes Signal an die Gemeindebürger. „Wir brauchen Leute, die sich eine eigene Meinung bilden, sich bei den Abstimmungen ausschließlich an der Sache orientieren und nicht, weil es der Bürgermeister so haben will“, gab Johann Karg die Zielrichtung vor. Für Erwin Gradl, einen der Velburger Gründerväter was die Freien Wähler anbelangt, ist wichtig, dass da, wo Freie Wähler drauf steht, auch Freie Wähler drin ist.

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