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Region Neumarkt
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Politik

Freie Wähler setzen auf Penkala

Mit dem 27-Jährigen als Direktkandidaten treten die Freien Wähler zur Landtagswahl an. Für den Bezirk ist der OB nominiert.
Von Andreas Friedl

29 von 31 Stimmberechtigten votierten für Matthias Penkala (2.v.r.) als Direktkandidaten für die Landtagswahl. Foto: Friedl
29 von 31 Stimmberechtigten votierten für Matthias Penkala (2.v.r.) als Direktkandidaten für die Landtagswahl. Foto: Friedl

Lauterhofen.Mit Matthias Penkala als Direktkandidaten, dem 27-jährigen Studenten der Politikwissenschaft aus Freystadt, treten die Freien Wähler (FW) zur Wahl des 18. Bayerischen Landtags am 14. Oktober an.

Diese Personalie war eines von vier Wahlergebnissen bei der Nominierungsversammlung der FW, die am Samstagvormittag in den Räumen des Schützenhauses in Lauterhofen, stattfand. Für einige der über 50 Gäste sei dies jedoch keine Überraschung gewesen, wie sie dem Neumarkter Tagblatt nach der Veranstaltung mitteilten.

Bevor die vier Kandidaten für den Land- und Bezirkstag nominiert wurden, begrüßte der Kreisvorsitzende der FW, Günter Müller, die 33 Stimmberechtigten der Kreisvereinigung und weitere knapp 20, nicht stimmberechtigte aber wählbare, Mitglieder des Kreisverbandes. Unter den Gästen der Veranstaltung befanden sich auch einige den FW angehörigen Bürgermeister und Mandatsträger sowie Kommunal- oder Kreisräte.

Im Anschluss stellte der örtliche Gastgeber der FW, Lauterhofens erster Bürgermeister Ludwig Lang, kurz seine Gemeinde vor. Zudem freue er sich, dass diese Veranstaltung in Lauterhofen stattfindet. Im weiteren Verlauf ließ Müller die Politik und die Vorhaben der Freien Wähler Revue passieren.

Ausbaubeiträge waren Thema

Neben den von ihm angesprochenen Themen kam er auch auf die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge zu sprechen. Für die FW seien sie von großer Bedeutung, da sie dieses Thema als Erste auf ihrer Agenda hatten. In diesem Zusammenhang verwies Müller darauf, dass die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für junge Familien, die sich ein Eigenheim errichten wollen, auf jeden Fall eine finanzielle Erleichterung sei.

Zum Ende seiner Ausführungen sprach er davon, dass das Land ehrliche Politiker brauche: „Dann werden wir auch von der Bevölkerung akzeptiert.“

Jeweils keine Gegenkandidaten

  • Bewerber:

    Bei allen vier Kandidaten, Matthias Penkala, Thomas Thumann, Julia Strobl und Tobias Kinskofer gab es für jedes Amt nur einen vorgeschlagenen Bewerber und keinen weiteren Interessenten.

  • Stimmberechtigte:

    Insgesamt waren zur Veranstaltung, die wegen des Schneefalls und der daraus resultierenden Straßenverhältnisse leicht verspätet begann, 81 stimmberechtigte Mitglieder der FW eingeladen.

Nachdem Thomas Thumann, nur namensgleich mit dem Oberbürgermeister aus Neumarkt, die Versammlungsleitung übernommen hatte, schlug Müller Penkala als Direktkandidaten für den Landtag vor. Da aus der Versammlung keine weiteren Vorschläge kamen, stellte sich Penkala vor und erläuterte seine politischen Ziele. Hier führte er unter anderem an, dass die Freien Wähler als Opposition erreicht hätten, dass das achtjährige Gymnasium wieder auf die neunjährige Dauer zurückgeführt worden sei. Hinsichtlich des Straßenausbaubeitrags für die betroffenen Bürger ließ er die Zuhörer wissen, dass er so lange Unterschriften sammeln wird, bis diese Satzung wegfalle. Von den abgegebenen 31 Stimmen votierten 29 Personen für Penkala. Ein Wahlberechtigter enthielt sich der Stimme und eine Person war gegen seine Kandidatur.

Einer stimmte gegen den OB

Als Listenkandidatin wurde die 31-jährige Julia Strobl aus Lauterhofen gewählt. Hier stimmten 30 Personen für die verheiratete und zweifache Mutter, die ihren Schwerpunkt bei der Vorstellung auf die Familienpolitik legte. Auch hier gab es eine Gegenstimme.

Als Direktkandidat für den Bezirkstag schlug Müller den Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann vor, für den 28 Personen votierten. Hier gab es zwei Enthaltungen und eine Nein-Stimme. Thumann betonte in unter anderem die Wichtigkeit des Bezirks bei sozialen Projekten. Als Listenkandidat für den Bezirkstag der 38-jährige verheiratete und dreifache Vater Tobias Kinskofer gewählt.

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