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Region Neumarkt
Montag, 20. August 2018 28° 2

Glaube

Freikirche Ecclesia: Eine Party für Gott

Die Freikirche Ecclesia feierte ihr 30-jähriges Bestehen. In den Stuhlreihen gab es Kopfhörer für die Besucher.
Von Helmut Sturm

Die beiden Ehepaare Avran und Ela Matei (links) und das Ehepaar Richter (rechts) wurde von Pastor Florian Fürst geehrt. Foto: Sturm
Die beiden Ehepaare Avran und Ela Matei (links) und das Ehepaar Richter (rechts) wurde von Pastor Florian Fürst geehrt. Foto: Sturm

Neumarkt.Mit einem Festgottesdienst in ihrem Gottesdienstsaal feierten die Mitglieder der Freikirche Ecclesia Neumarkt ihr 30-jähriges Gründungsfest. War der Raum für die Gottesdienstfeier noch kirchenähnlich im gebräuchliche Sinne, erinnerte die Feier selbst mehr an eine Party zu Ehren Gottes.

Musik und Gesang bestimmten die erste halbe Stunde. Drei kirchliche Bands mit herausragenden Sängerinnen lobten den Herrn. Der Kinderchor steckte mit seiner Fröhlichkeit die ganze Kirchengemeinde an.

Kopfhörer in der Kirche

Es war eine bunte Gemeinde. Dafür gab es in den bequemen Stuhlreihen Kopfhörer mit Übersetzungen in deutscher, englischer und iranischer Sprache. Man verständigte sich aber auch mit Händen und Füßen. Der Gottesdienstraum war angefüllt mit Menschen, die gemeinsam den Herrn lobten und dankten.

Nicht im stillen Gebet, sondern mit ausgestreckten Händen, knieend oder stehend und mit ausdrucksstarken Stimmen und Gesten. Am ehesten vergleichbar mit einem Gospel-Gottesdienst. Für an Orgelmusik und Weihrauch gewöhnte Oberpfälzer anfangs etwas ungewöhnlich. „Der Gottesdienst ist bei uns an keine strenge Form gebunden“, sagte denn auch Pastor Florian Fürst.

Anlässlich dieses besonderen Datums wurden zwei Ehepaare besonders geehrt. Als Gründer der Freikirche Ecclesia Neumarkt, Karin und Dr. Werner Richter, sowie Avran und Ela Matei. Kurz auf die Bühne gebeten, schilderten sie die durchaus holprigen Anfänge ihrer kirchlichen Gemeinde in Neumarkt. „Einige Zeit waren wir nur zu viert, aber Gottes Wille führte uns zu einer wundervoll lebhaften Gemeinde zusammen. Er ist für uns alle das Zentrum unseres Lebens. Wir sprechen täglich mit ihm.“

David Schneider aus Ulm spricht

Pastor David Schneider aus Ulm sprach in seiner Predigt über das große Bild von Gottes Gemeinde. „Sie ist dazu da, dass wir Gott anbeten, dass unsere Freunde zu Freunden Gottes werden und um das Leben zu teilen. Gottesgemeinde ist letztendlich auch dazu da, dass wir die Menschen lieben.“ Wo können wir diese Gedanken leben? – „überall auf der Welt und an jedem Tag, nicht nur am Sonntag in der Kirche!“

Ab 12 Uhr trafen sich die Gemeindemitglieder auf der festlich gedeckten Tafel vor dem Gotteshaus zum Mittagessen mit Freunden aus der Nachbarschaft und der Lebenshilfe Neumarkt. Die Begegnung miteinander stand im Mittelpunkt des ganzen Tages.

Mit Musik, Tanz und Spielen und natürlich vielen Gesprächen vergnügte sich die Feiergemeinde den ganzen Tag.

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