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Arbeit

Friedhof in Darshofen wurde saniert

Zehn Männer und eine Frau haben aus dem Friedhof in 725 Arbeitsstunden ein vorzeigbares Schmuckstück geschaffen.
Von Günter Treiber

Ihre Leistungen in freiwilliger Arbeit hat den Darshofener Friedhof zu einem Schmuckstück gemacht. Foto: Treiber
Ihre Leistungen in freiwilliger Arbeit hat den Darshofener Friedhof zu einem Schmuckstück gemacht. Foto: Treiber

Darshofen.Wenn sich in einem Dorf Männer zusammentun und in zahllosen freiwilligen Arbeitsstunden einen Friedhof so sanieren, dass darin nicht nur die Toten ihre Ruhe haben, sondern die Lebenden eine Oase des Wohlfühlens vorfinden, dann beweisen diese Personen, dass ihnen ihre Heimat sehr wichtig ist. Das ist zuletzt in Darshofen so geschehen.

Einer, der alles zusammenhielt, organisierte und natürlich auch mitarbeitete, war Stadtrat Josef Hierl. Bei einem Rundgang zusammen mit Bürgermeister Josef Bauer und fast allen Helfern, stellten alle zufrieden fest, dass hier hoch qualifizierte Arbeit geleistet worden ist. Einige kleine Wünsche an den Bürgermeister blieben noch. Hierl hielt im Dorfhaus, bei einer Brotzeit, Rückschau.

Die Helfer

  • Altes Pflaster entfernen und abtransportieren:

    Josef Hierl, Hans Spangler, Josef Schmid, Fritz Eibner, Franz Rödl

  • Neu pflastern:

    Josef Hierl, Fritz Eibner, Josef Schmid, Gerhard Sonnauer, Franz Rödl und Andreas Nutz

  • Malerarbeiten:

    Hans Spangler

  • Reinigung:

    Elisabeth Eibner

„Mit tatkräftiger Unterstützung und insgesamt 750 Arbeitsstunden der freiwilligen Helfer konnte der Darshofener Friedhof saniert werden“, sagte Josef Hierl. „Dafür danke ich allen, die mitgeholfen haben“. Es sei aber auch Zeit geworden, die holprig gewordenen Wege neu zu pflastern, die Friedhofsmauern und das Leichenhaus innen und außen neu zu streichen, so Hierl weiter.

Behindertengerechte Toilette

Weiter wurden neue Wasserbehälter und Ruhebänke aufgestellt. Von den Dorfvereinen und dem Dorfhaus-Kaffeeteam wird eine behindertengerechte Toilette finanziert, die in Kürze ins Leichenhaus eingebaut wird. Der Bauhof Parsberg legte einen Urnenfriedhof an, wo zwei ausgediente Turmglocken auf einem Postament den Platz besonders hervorheben und einen Sichtschutz zu den Abfallbehältern darstellen.

Die Diözese finanzierte über der Kircheneingangstür ein neues Vordach, wie Hierl herausstellte. „Im Rahmen der Dorferneuerung ist zur Zeit der Friedhofsparkplatz im Bau, so dass die Feier ‚300 Jahre Kirche Darshofen’ am 8. September kommen kann“, freute sich Hierl.

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„Mein besonderer Dank geht an die Mitarbeiter des Bauhofs“, lobte Hierl, „an das Bauamt und an Bürgermeister Josef Bauer, die es ermöglicht haben, dass innerhalb kurzer Zeit diese schon lang anstehende Sanierungsmaßnahme angepackt und abgeschlossen werden kann“.

Friedhof wurde stille Oase

Der Darshofener Friedhof sei jetzt wieder eine stille Oase, in der man sich gerne beim Besuch der Gräber trifft und aufhält. Eine überaus positive Resonanz zur Friedhofssanierung ist bereits von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern gekommen.

Mit Lob geizte auch Bürgermeister Josef Bauer bei der Besichtigung nicht: „Ich kenne meine Darshofener, wenn man die braucht, dann sind sie da und helfen, wo sie können. Vor allem, wenn es um ihr Dorf geht“. Auf die kleinen Nacharbeiten, wie eine Pflasterebnung vor dem Kircheneingang, werde er sich kümmern. Außerdem sagte er zu, die Helfer ein wenig zu entschädigen.

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