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Maßnahme

Friedhof in Plankstetten eingeweiht

Der Plankstettener Friedhof und das Leichenhaus wurden saniert. 2014 hatten die Bürger hierfür Unterschriften gesammelt.
Von Franz Guttenberger

Pater Gregor segnete den renovierten Friedhof und das Leichenhaus. Foto: Franz Guttenberger
Pater Gregor segnete den renovierten Friedhof und das Leichenhaus. Foto: Franz Guttenberger

Berching.Pater Gregor von der Abtei Plankstetten hat am Sonntag rechtzeitig vor Allerheiligen den renovierten Friedhof und das renovierte Leichenhaus gesegnet. Somit ist ein langersehnter Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern aus Plankstetten und Eglasmühle Wirklichkeit geworden.

Seit Menschengedenken würden Friedhöfe angelegt, um die Verstorbenen würdig beizusetzen und um die Erinnerung an die Toten wach zu halten, Friedhöfe bieten Raum, sich seinen Gefühlen zu überlassen, sie bieten auch Ruhe, sich wieder zu fassen, betonte Bürgermeister Ludwig Eisenreich in seiner Ansprache.

Dorfgemeinschaft legt Friedhof neu an

Friedhöfe seien daher Orte des Gedenkens, des Gebetes und der Sammlung sowie auch Zeugnisse der Kulturgeschichte eines Volkes, einer Region oder des Ortes. In Plankstetten und Eglasmühle hat sich die Dorfgemeinschaft schon vor einiger Zeit die Aufgabe gestellt, den alten Friedhof zu sanieren und nach ihren Vorstellungen neu anzulegen.

Der erste Impuls ging von einer Unterschriftenaktion 2014 aus. Bemängelt wurden vorrangig die fehlenden Parkplätze, das schadhafte Pflaster, die Treppen, die fehlenden Urnenbeisetzungsmöglichkeiten wie die Barrierefreiheit.

Besprechungen, Ortsbegehungen führten zu der Überzeugung, dass der Friedhof grundlegend saniert werden muss, teilte der Bürgermeister mit. Die Friedhofseinfriedung und das Wegenetz wurden komplett erneuert, ebenso das unter Denkmalschutz stehende Leichenhaus.

Urnenbestattung nun möglich

Die Grabstellen wurden verkleinert und mit neuen Grabeinfassungen versehen. Urnenbestattungen wurden nun ermöglicht. Parkplätze vor dem Friedhof wurden geschaffen.

Am Ende kostete die gesamt Maßnahme rund 470000 Euro. Architekt Garnhartner sagte, es sei eine besonderen Herausforderung gewesen, aufgrund der Hanglage und den örtlichen Gegebenheiten den Friedhof zu renovieren. Von einem sehr schwierigen Bauprojekt sprach Garnhartner und richtete im selben Atemzug ein dickes Kompliment an die bauausführende Firma Englmann für ihre Arbeiten.

Pater Gregor erinnerte an das Eingangstor mit den Buchstaben A und O, das Alpha und das Omega. Das sind der erste und der letzte Buchstabe des klassischen griechischen Alphabets, das ist das Symbol für Anfang und Ende, für Christus als der Erste und de Letzte sagte Pater Gregor. Der Friedhof soll eine Stätte des Friedens sein, so der Geistliche.

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  • Chronik:

    2014 wurden Unterschriftengesammelt . Gemeinsam mit dem Landschaftsarchitekten Josef Garnhartner wurde ein Sanierungskonzept entwickelt, dem der Bauausschuss im Oktober 2015 zugestimmt hatte.

  • Beschluss:

    Im November 2016 konnten dann die endgültigen Planungen mit Gesamtkosten von rund 400 000 Euro vom Bauausschuss beschlossen werden.

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