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Fronleichnam in Velburg in anderer Form

Wegen den Hygieneregeln werden in den Ortsteilen eucharistische Fronleichnamsandachten für weniger Teilnehmer angeboten.
Von Wolfgang Schön

Traditionelle Gottesdienste zu Fronleichnam sind wegen der Hygieneregeln untersagt.
Traditionelle Gottesdienste zu Fronleichnam sind wegen der Hygieneregeln untersagt. Foto: Archivbild: Wolfgang Schön

Velburg.Die Feier des Fronleichnamsfestes, im bayerischen Sprachgebrauch auch „Kranzltag“ genannt, gehört zu den höchsten Festtagen im Kirchenjahr. Das öffentliche Zeigen des Allerheiligsten in der Monstranz bei den Prozessionen durch die mit Fahnen und Blumen geschmückten Straßen ist Ausdruck der Gegenwart und Verehrung Gottes. „Gott ist mitten unter uns gegenwärtig, das Fronleichnamsfest bringt es sichtbar zum Ausdruck“, sagt Stadtpfarrer Martin Becker, der es wie viele Gläubige bedauert, dass es dieses Jahr keine üblichen Fronleichnamsfeste geben kann.

Alternativ dazu haben nun die Verantwortlichen in den kirchlichen Gremien mit Pfarrer Becker entschieden, in den Ortsteilen eucharistische Fronleichnamsandachten mit dann verringerter Teilnehmerzahl anzubieten, bei denen die Hygieneregeln eingehalten werden können.

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Vier Altare aufgebaut

Nach dem Auftaktgottesdienst um 9 Uhr in der Stadtpfarrkirche mit der üblichen begrenzten Teilnehmerzahl finden diese Andachten in der Pfarrei Velburg dann um 10.15 Uhr auf dem Kirchenvorplatz in St. Wolfgang, um 10.45 Uhr vor der Ortskapelle in Dantersdorf und um 11.15 Uhr auf dem Platz vor der Filialkirche in St. Colomann statt. Den „vierten Altar“ wird es um 18 Uhr auf dem Kirchenvorplatz in Velburg geben.

Tradition in Velburg

  • Morgenstunden:

    Auch in den Pfarreien des Pfarrverbandes Velburg wird schon in den frühesten Morgenstunden mit dem Legen der Blumenteppiche und dem Schmücken der Altäre begonnen.

  • Weckruf:

    Die Musikanten der Stadtkapelle ziehen in Velburg schon um 6 Uhr in der Frühe durch die Straßen der Stadt und weisen so durch ihren musikalischen „Weckruf“ auf die Bedeutung und den Stellenwert dieses Tages hin – und dies alles zur Verehrung des Altarsakramentes.

In der Pfarrei Klapfenberg wird der festliche Gottesdienst am Donnerstag um 9.45 Uhr auf dem Platz vor dem Vereinshaus im Freien gefeiert, die eucharistischen Andachten finden danach um 11 Uhr auf dem Kirchenvorplatz in Ronsolden, 11.30 Uhr in Freudenricht, um 17.30 Uhr vor der Pfarrkirche in Klapfenberg und zum Abschluss um 18.15 Uhr vor der neuen Anbetungskapelle auf dem Meierhof in Ronsolden (Hollerstraße 16) statt.

In der Pfarrei Oberweiling wird das Fronleichnamsfest mit dem Gottesdienst und der eucharistischen An-dacht mit Segen um 9 Uhr auf dem Friedhofsvorplatz in Oberweiling sein.

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